Filmplakat

Im Spinnwebhaus (Bildnachweis: missingFILMs)© missingFILMs

Im Spinnwebhaus

Stab und Besetzung

Originaltitel: Im Spinnwebhaus. Internationaler Titel: The Spiderwebhouse. Festivals: 08.02.2015 (Filmfestspiele Berlin). Kinostart: 31.03.2016 (DE). Verleih: missingFILMs (DE). Länge: 95:38 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 12 Jahren. FBW: -

Regie: Mara Eibl-Eibesfeldt. Drehbuch: Johanna Stuttmann. Kamera: Jürgen Jürges. Schnitt: Karl Riedl. Szenenbild: Stephanie Schlienz (Szenenbild), Markus Rapp (Innenrequisite). Kostümbild: Isabella Casola. Maskenbild: Fay Hatzius (Maske). Musik: Jörg Lemberg. Ton: Alexander Theodossiadis (Ton), Philipp Bitter (Sounddesign & Mischung). Visuelle Effekte: Sebastian Natto (VFX).

Darsteller: Ben Litwinschuh (Jonas), Lutz Simon Eilert (Nick), Helena Pieske (Miechen), Ludwig Trepte (Felix), Alexandra Finder (Kindergärtnerin), Matthias Koeberlin (Sven) und Sylvie Testud (Sabine) [in der Reihenfolge der Titelsequenz], Petra Fehrmann (Nachbarin), Katharina Ley (Besorgte Mutter), Nane Becker (Laila) u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Jonas ist 12 Jahre alt und übernimmt zuversichtlich die Verantwortung für seine beiden jüngeren Geschwister, als seine Mutter sie allein zurücklässt. Doch ihre Abwesenheit zu verheimlichen überfordert Jonas. Er isoliert sich und die Geschwister zunehmend und sie gleiten in eine eigene Phantasiewelt ab. Was als Abenteuer beginnt, wird zum Kampf um Leben und Tod. Allein die Freundschaft mit dem geheimnisvollen Felix gibt Jonas Hoffnung und Mut.

Quelle: missingFILMs (Presseheft) [PDF]

Produktionsnotizen

Der Film ist eine Produktion von Tellux Film Stuttgart (Produzentin: Johanna Teichmann) in Koproduktion mit dem SWR (Redaktion: Stefanie Groß).

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 12 - Freigegeben ab 12 Jahren [Prüf-Nr. 156072/K].

FSK (Freigabebegründung):

Im Stil eines modernen Märchens erzähltes Sozialdrama über einen 12-Jährigen, der sich als "Familienoberhaupt" um seine jüngeren Geschwister kümmern muss, als die psychisch kranke Mutter für längere Zeit in Behandlung geht. Der Film zeigt die Kinder als starke Gemeinschaft, er enthält aber auch mehrere Szenen, in denen sie in Gefahr geraten. Kinder ab 12 Jahren sind in der Lage, diese Szenen zu verarbeiten. Die leicht märchenhafte Anmutung der Inszenierung in Schwarzweiß-Bildern erleichtert 12-Jährigen auch eine emotionale Distanz. Zwar lässt die Erzählung einige Fragen offen (Warum fürchten sich die Kinder vor dem Heim? Warum empfindet die Mutter die Kinder als Auslöser ihrer Krankheit?), aber auch dies bewirkt bei Zuschauern ab 12 Jahren keine nachhaltige Irritation. Das versöhnliche Ende wirkt zudem entlastend.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 08.08.16]

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