Filmplakat

Der Kuaför aus der Keupstraße (Bildnachweis: Real Fiction)© Real Fiction

Der Kuaför aus der Keupstraße

Stab und Besetzung

Originaltitel: Der Kuaför aus der Keupstraße. Festivals: 27.10.2015 (DOK Leipzig), 22.01.2016 (Max Ophüls Preis). Kinostart: 25.02.2016 (DE). Verleih: Real Fiction Filmverleih (DE). Länge: 97:49 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ohne Altersbeschränkung. FBW: -

Regie: Andreas Maus. Drehbuch: Andreas Maus & Maik Baumgärtner. Kamera: Hajo Schomerus. Schnitt: Rolf Mertler. Szenenbild: Pia Janssen (Szenenbild). Maskenbild: Robert Schmermer. Musik: Maciej Sledziecki & Marion Wörle. Ton: Ralf Weber (Ton), Torben Seemann (Mischtonmeister), Henning Hein (Sound Design). Sprecher: Jonas Baeck.

Inhalt

Synopsis kurz (Presseheft):

Der Film erzählt die Geschichte des Nagelbombenanschlags vor einem türkischen Frisörsalon in der Kölner Keupstraße am 9. Juni 2004. Er konzentriert sich dabei auf die Folgen für die Opfer und ihre Angehörigen, gegen die als Hauptverdächtige jahrelang ermittelt wurde. Der Film rekonstruiert die Ermittlungen der Polizei anhand der Verhörprotokolle und es wird deutlich, dass als Täter für die Polizei vor allem die Opfer in Frage kamen. Ein ausländerfeindliches Motiv wurde weitestgehend ausgeblendet. Erst Jahre später wurde der Anschlag dem sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zugeordnet.

Auf eindrückliche Weise zeigt DER KUAFÖR AUS DER KEUPSTRASSE wie tiefgreifend der Bombenanschlag, aber auch die Verdächtigungen danach, das Leben im Kölner Stadtteil Mülheim erschüttert haben.

So wie in Köln wurden auch in den anderen Städten, in denen der NSU gemordet hat, zumeist die Angehörigen und ihr Umfeld verdächtigt. Der Film eröffnet die Diskussion über die Frage einer strukturellen Fremdenfeindlichkeit in Deutschland auf eine neue Art, nämlich aus der Perspektive der Betroffenen.

Quelle: Real Fiction Filmverleih (Presseheft) [PDF]

Produktionsnotizen

Der Film ist eine Produktion von Coin Film (Produzenten: Herbert Schwering & Christine Kiauk) in Koproduktion mit WDR (Redaktion: Jutta Krug).

Filmzitate

Texteinblendungen zu Beginn des Films: Die Verhöre und Dokumente sind Originalauszüge aus den Ermittlungsakten. Die Verhördialoge werden von Schauspielern gesprochen.

Texteinblendungen am Ende des Films: Bis heute verweigern Staatsanwaltschaft und Polizeibehörden jegliche inhaltliche Stellungnahme zu Fehlern und Versäumnissen bei den Ermittlungen.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 0 - Freigegeben ohne Altersbeschränkung [Prüf-Nr. 157379/K].

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