Filmplakat

Wir sind jung. Wir sind stark. (Bildnachweis: Zorro)© Zorro

Wir sind jung. Wir sind stark.

Stab und Besetzung

Originaltitel: Wir sind jung. Wir sind stark. Internationaler Titel: We are Young. We are Strong. Festivals: 21.10.2014 (Hofer Filmtage [Eröffnungsfilm]), 07.03.2015 (Kirchliches Filmfestival Recklinghausen). Kinostart: 22.01.2015 (DE). Verleih: Zorro Film (DE). Länge: 127:55 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 12 Jahren. FBW: besonders wertvoll.

Regie: Burhan Qurbani. Drehbuch: Martin Behnke & Burhan Qurbani. Kamera: Yoshi Heimrath. Schnitt: Julia Karg. Szenenbild: Jill Schwarzer (...). Kostümbild: Juliane Maier. Maskenbild: Jana Schulze (...). Musik: Matthias Sayer & Tim Ströble. Ton: ... (...).

Darsteller: Jonas Nay (Stefan), Trang Le Hong (Lieng), Devid Striesow (Martin), Joel Basman (Robbie), Saskia Rosendahl (Jennie), ... (...), Thorsten Merten (Peter) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a.

Inhalt

Synopsis (Presseheft):

Rostock-Lichtenhagen 1992. In einer verödeten Wohnsiedlung hängen die Jugendlichen herum und wissen nichts mit sich anzufangen. Tagsüber gelangweilt, harren sie der Nächte, um gegen Polizei und Ausländer zu randalieren. Auch Stefan (...), der Sohn eines Lokalpolitikers (...), streift mit seiner Clique ziellos durch die Gegend. Es brodelt, aber immer nur bis kurz vor dem Siedepunkt. Ohne Job und eine Aufgabe finden die Freunde immer nur sich selbst als Ziel kleinerer und großer Grausamkeiten. Liebe ist austauschbar, Freundschaft und Loyalität sind nur Beiwerk einer aufgesetzten Ideologie.

Auch Lien (...) lebt mit ihrem Bruder und ihrer Schwägerin in der Siedlung, im sogenannten Sonnenblumenhaus, das von Vietnamesen bewohnt wird. Sie glaubt in Deutschland eine Heimat gefunden zu haben und will auch nach der Wende bleiben. Ihr Bruder dagegen plant die Rückkehr, weil er vor dem Hintergrund der wachsenden Anfeindungen um die Zukunft seiner Familie fürchtet.

Es ist der 24. August als die Geschichten dieser Menschen zusammentreffen: Der Mob hat sich vor dem Sonnenblumenhaus versammelt. Auch Stefan, Robbie (...) und die anderen sind unter den Randalierern. Die Krawalle eskalieren und schließlich wirft einer den ersten Molotow-Cocktail ins Haus. Die tatenlos zuschauende Menge klatscht Beifall. Am Ende dieses Tages wird sich für viele das Leben geändert haben. Dabei eint sie alle die Sehnsucht nach einer Heimat, nach Liebe und einer Alternative im Leben; nach der Möglichkeit den eigenen kleinen Traum vom Glücklichsein verwirklichen zu können.

Quelle: Zorro Film (Presseheft) [PDF]

Produktionsnotizen

Der Film ist eine Produktion der UFA Fiction Ludwigsburg (Produzenten: Jochen Laube & Leif Alexis) in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel (Redaktion: ...) in Zusammenarbeit mit ARTE (Redaktion: ...), cine plus und UFA Cinema.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 12 - Freigegeben ab 12 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Auf Tatsachen basierendes Drama, das den Angriff auf ein Asylbewerberheim in Rostock-Lichtenhagen im Jahr 1992 aus verschiedenen Perspektiven schildert. Der Film zeigt verbale Bedrohungen und körperlichen Übergriffe gegen Ausländer, die jedoch in keiner Weise vorbildhaft, sondern vor allem abstoßend wirken. Eine desorientierende Wirkung kann daher ausgeschlossen werden. Da Kinder ab 12 Jahren zudem in der Lage sind, die rassistisch-politischen Hintergründe zu durchschauen, steht bei dieser Altersgruppe auch eine nachhaltige Irritation nicht zu befürchten. Die angespannte Grundstimmung, die familiären Konflikte und die Eskalation der Gewalt in der Brandnacht wirken zwar emotional intensiv, können von Zuschauern ab 12 Jahren aber verarbeitet werden. Kinder ab diesem Alter sind der Lage, die dargestellten Konflikte und Handlungen angemessen einzuordnen und kritisch zu hinterfragen.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 01.02.15]

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