Filmplakat

Verstehen Sie die Béliers? (Bildnachweis: Concorde)© Concorde

DVD-Cover (2015)

Verstehen Sie die Béliers? (Bildnachweis: Concorde HE)© Concorde HE

Verstehen Sie die Béliers?

Stab und Besetzung

Originaltitel: La Famille Bélier. Kinostart: 17.12.2014 (FR), 05.03.2015 (DE). Verleih: Concorde Filmverleih (DE). Länge: 105:51 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ohne Altersbeschränkung. FBW: besonders wertvoll.

Regie: Éric Lartigau. Drehbuch: Victoria Bedos & Stanislas Carré de Malberg (Adaptation: Éric Lartigau & Thomas Bidegain). Kamera: Romain Winding. Schnitt: Jennifer Auge. Szenenbild: Olivier Radot (Chef décorateur). Kostümbild: Anne Schotte. Maskenbild: Silvia Carissoli (Chef maquilleuse), Stéphane Malheu (Chef coiffeuse). Musik: Evgueni Galperine & Sacha Galperine. Ton: Cyril Moisson (Chef opéraeur son), Fred Demolder (Chef monteur son), Dominique Gaborieau(Mixage) [im Abspann zusätzlich: Matthieu Tibi]. Visuelle Effekte: Alain Carsoux (Directeur des effets visuels, La Compagnie Générale des Effets Visuels).

Darsteller: Karin Viard (Gigi), François Damiens (Rodolphe), Éric Elmosnino (Thomasson), Louane Emera (Paula), Roxane Duran (Mathilde), Ilian Bergala (Gabriel), Luca Gelberg (Quentin), Mar Sodupe (Mlle Dos Santos), Stéphan Wojtowicz (Monsieur le Maire), Jérôme Kircher (Docteur Pugeot) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a. Synchronsprecher: Frank Schaff (Thomasson), Lina Rabea Mohr (Paula), Amelie Plaas-Link (Mathilde), Patrick Baehr (Gabriel), Iris Artajo (Mlle Dos Santos) u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Ein Wochenmarkt irgendwo in der französischen Provinz. Hinter ihrem Käsestand steht, wie jede Woche, die gesamte Familie Bélier. Während die Eltern Rodolphe (...) und Gigi (...) sowie Sohn Quentin (...) zwar auffällig freundlich, aber sehr schweigsam sind, ist Tochter Paula (...) umso gesprächiger. Die Kunden im Ort kennen das schon und wundern sich schon lange nicht mehr, dass Paula die Kundenwünsche für ihre Familie in Gebärdensprache übersetzt. Denn alle in der Familie sind gehörlos - bis auf Paula. Doch die Béliers sind ein munterer, verschworener Haufen und weit davon entfernt die Dinge so zu nehmen wie sind. Insbesondere hat sich Rodolphe in den Kopf gesetzt Bürgermeister zu werden, denn vom amtierenden hält er nichts. Rodolphe ist sich seines Erfolgs sicher, und mit Paulas geschickten Übersetzungskünsten wird er die Kampagne schon gewinnen. Doch dann tritt ein unerwartetes Hindernis auf! Paulas Musiklehrer entdeckt ihre wunderschöne Stimme und ermuntert sie in Paris Gesang zu studieren. Das stellt Paula vor Entscheidungen, die mit ein paar Gebärden nicht zu lösen sind. Dazu kommt, dass Paula sich zu allem Überfluss auch noch verliebt hat. Von diesem Zeitpunkt wissen alle am besten, was für Paula gut ist, die Eltern, der Musiklehrer und auch ihre beste Freundin Mathilde (...). Doch Paula wäre keine Bélier, wenn sie nicht ihren ganz eigenen Kopf hätte und das bringt so einiges durcheinander ...

Quelle: Concorde Filmverleih (Presseheft) [PDF]

Filmzitate

Nette Einfälle eines zwar sympathischen, visuell aber eher schwachen Films: (1) Rodolphe, der als Bürgermeister kandidiert, liest "Changer de destin" von François Hollande, seine Frau Gigi liest "Une si belle image. Jackie Kennedy, 1929-1994" von Katherine Pancol. (2) Besonders bemerkenswert: Der Moment, in dem es bei Paulas Vorsingen in Paris auf der Tonspur stumm wird und der Film so die Perspektive der tauben Angehörigen einnimmt.

Filmzitate

Slogan auf Rodolphes Wahlplakat: Je vous entends!

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 0 - Freigegeben ohne Altersbeschränkung.
  • FR: TP - Tous publics.

FSK (Freigabebegründung):

Komödie über eine 16-Jährige, die als einzige Nicht-Gehörlose mit ihrer Familie auf einem Bauernhof lebt. Als ihr außergewöhnliches Gesangstalent entdeckt wird und sie zum Studium nach Paris ziehen will, sorgt das zunächst für Konflikte mit ihren Eltern. Getragen von einer heiteren Atmosphäre, zahlreichen musikalischen Passagen und der starken Hauptfigur erzählt der Film seine Coming-of-Age-Geschichte überaus warmherzig. Auch anfänglich schroff auftretende Charaktere wie der Vater des Mädchens werden verständnisvoll charakterisiert und entwickeln sich im Verlauf der Handlung, wobei der Zusammenhalt und die funktionierende Inklusion in der Familie stets emotionale Orientierung bieten. Da auch die Konflikte versöhnlich aufgelöst werden, können bereits Kinder im Vorschulalter dem Film folgen, ohne irritiert oder überfordert zu werden.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 17.08.15]

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