Filmplakat

Wolfskinder (Bildnachweis: Port-au-Prince)© Port-au-Prince

Wolfskinder

Stab und Besetzung

Originaltitel: Wolfskinder. Internationaler Titel: Wolf Children. Festivals: 29.08.2013 (Filmfestspiele Venedig). Kinostart: 28.08.2014 (DE). Verleih: Port-au-Prince Pictures (DE). Länge: 93:32 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 12 Jahren. FBW: -

Regie: Rick Ostermann. Drehbuch: Rick Ostermann. Kamera: Leah Striker. Schnitt: Stefan Blau & Antje Lass. Szenenbild: Vilius Vanagas (Szenenbild). Kostümbild: Esther Walz. Maskenbild: Sylvia Grave (Maskenbild). Musik: Christoph M. Kaiser & Julian Maas. Ton: David Hilgers (Ton), Stefan Soltau (Supervising Sound Editor), Björn Wiese (Mischung / Sounddesign / Sound Effects Editor). Spezialeffekte: Darius Cicenas (SFX Coordinator). Visuelle Effekte: Peter Ruschel (Visual Effects).

Darsteller: Levin Liam (Hans), Helena Phil (Christel), Patrick Lorenczat (Fritzchen), Vivien Ciskowska (Asta), Willow Voges-Fernandes (Karl), Tomas Zaluckij (Alexandrej), Til-Niklas Theinert (Paul), Jördis Triebe (Mutter) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a.

Inhalt

Inhalt (Presseheft):

Sommer 1946. Tausende elternlose Kinder kämpfen in Ostpreußen um ihr Überleben. Zu ihnen gehört auch der 14-jährige Hans (...). Als seine Mutter (...) im Sterben liegt, überträgt sie ihm eine letzte Aufgabe: Er soll sich mit seinem kleinen Bruder Fritzchen (...) nach Litauen durchschlagen, wo es noch Bauern geben soll, die deutsche Kinder bei sich aufnehmen. Doch in der Wildnis geraten sie zwischen die Fronten und die beiden Brüder verlieren sich aus den Augen. Seine Suche nach Fritzchen wird zu einer Odyssee, und Hans muss in einem fremden Land gegen Hunger, Wetter und Krankheit kämpfen.

Quelle: Port-au-Prince Pictures (Presseheft) [PDF]

Auszeichnungen

  • 13. Friedenspreis des Deutschen Films - Die Brücke (03.07.2014): Nachwuchspreis national (Rick Ostermann)

Produktionsnotizen

Der Film ist eine Produktion von Zum Goldenen Lamm (Produzenten: Rüdiger Heinze & Stefan Sporbert) in Koproduktion mit HR (Redaktion: Jörg Himstedt) und ARTE (Redaktion: Birgit Kämper) und in Zusammenarbeit mit Lithuanian Film Studios.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 12 - Freigegeben ab 12 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Drama über Kinder kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, die ihre Eltern verloren haben und auf sich allein gestellt in der Wildnis Ostpreußens und Litauens zu überleben versuchen, wobei sie immer wieder in gefährliche Situationen geraten. Der Film ist atmosphärisch dicht erzählt und konzentriert sich ganz auf seine Protagonisten und ihren alltäglichen Überlebenskampf. Die vielen bedrohlichen Situationen und einzelnen Darstellungen von Gewalt können jüngere Kinder ängstigen, sind jedoch bereits für ab 12-Jährige zu verarbeiten, da diese den Kontext erfassen und die Situation der Kinder im Film weit von ihrer eigenen Lebensrealität entfernt ist. Ruhige Naturszenen bieten dieser Altersgruppe immer wieder emotionale Entlastung, und da einer der Jungen eine gute Identifikationsfigur für sie darstellt und der Film positive Werte wie Freundschaft und Zusammenhalt betont, ist für ab 12-Jährige keine Überforderung zu befürchten.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 28.08.14]

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