Filmplakat

Wir waren Könige (Bildnachweis: Summiteer)© Summiteer

DVD-Cover (2015)

Wir waren Könige (Bildnachweis: Universum)© Universum

Wir waren Könige

Stab und Besetzung

Originaltitel: Wir waren Könige. Festivals: 11.09.2014 (Filmfest Oldenburg). Kinostart: 27.11.2014 (DE). Verleih: Summiteer Films (DE). Länge: 107:08 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 16 Jahren. FBW: -

Regie: Philipp Leinemann. Drehbuch: Philipp Leinemann. Kamera: Christian Stangassinger. Schnitt: Max Fey & Jochen Retter. Szenenbild: Petra Albert (Szenenbild). Kostümbild: Sonja Hesse. Maskenbild: Jana Schulze & Hanna Hackbeil (Maskenbild). Musik: Sebastian R. Fischer. Ton: Johannes Doberenz (Originalton), Andre Bendocchi-Alves & Sven Mevissen (Tongestaltung), Andre Bendocchi-Alves, Sven Mevissen, Jürgen Roth & Gareth Llewellyn (Re-Recording Sound Mixer). Spezialeffekte: Björn Friese (SFX, BFFX). Visuelle Effekte: Mortimer Warlimont (VFX Supervisor, Arri Visual Effects).

Darsteller: Ronald Zehrfeld (Kevin), Misel Maticevic (Mendes), Mohammed Issa (Nasim), Hendrik Duryn (Brandes), Tilman Strauß (Thorsten), Oliver Konietzny (Ioannis), Frederick Lau (Jacek), Bernhard Schütz (Willmund), Thomas Thieme (Harthmann), Torben Liebrecht (Lennard), Urs Rechn (Jenne), Jorres Risse (David), Felix Goeser (Boris), Godehard Giese (Volker), Simon Werner (Markus), Samia Chancrin (Nadine), Peter Fieseler (Gregor), Sascha Alexander Gersak (Konrad), Maximilian Brauer (Carsten), Michael Klammer (Sille), Ferdinand Lehmann (Pedde), Katharina Heyer (Sandra), Andreas Euler (Kurt), Gianna Bauer (Krankenschwester), Ayman Cherif (Cayan), Adrian Saidi (Hakan), Ramin Yasdani (Nasims Vater), Nora Abdel-Maksoud (Özlem) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Das Spezialeinsatzkommando der Polizei stürmt eine Wohnung. Der vermeintliche Routineeinsatz wird dem Team zum Verhängnis. Bei dem Zugriff wird einer der Beamten schwer verletzt und der Täter kann fliehen. Für die Gruppenleiter Kevin und Mendes markiert diese Eskalation einen neuen Höhepunkt der Gewalt, die ihnen in den letzten Jahren mehr und mehr entgegenschlägt. Doch auch aus den eigenen Reihen droht Gefahr. Das Innenministerium will aus Kostengründen mehrere SEK-Einheiten auflösen und das Team steht nun unter besonderer Beobachtung. Als im Zuge der Ermittlungen zwei Kollegen von Mendes' Truppe erschossen werden und eine Dienstwaffe verschwindet, gerät die Situation außer Kontrolle.

Gewaltbereite Jugendgangs und überforderte Polizisten mit Eigeninteressen. In einer blinden Hetzjagd kämpft jeder gegen jeden, zerrissen von der Frage, was wirklich zählt: Freundschaft oder Moral.

Quelle: Universum Film (EAN: 0888750285898)

Produktionsnotizen

Der Film ist eine Produktion von Walker + Worm Film (Produzenten: Tobias Walker & Philipp Worm) in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel (Redaktion: Jörg Schneider [ZDF] & Doris Hepp [ZDF-ARTE]) und in Zusammenarbeit mit ARTE (Redaktion: Andreas Schreitmüller).

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 16 - Freigegeben ab 16 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Polizeithriller über ein Sondereinsatzkommando (SEK) der Polizei, das immer tiefer in eine Spirale aus Gewalt und Korruption gerät. Der in einem betont realistischen Stil inszenierte Film zeichnet insgesamt ein sehr düsteres Gesellschaftsbild, das von Hoffnungslosigkeit und Trostlosigkeit geprägt ist. Die Polizeigewalt erscheint oft unangemessen und willkürlich und wird auch nicht hinterfragt. Sämtliche Charaktere sind ambivalent angelegt, es gibt keine eindeutig positiven Identifikationsfiguren. Zuschauer ab 16 Jahren sind jedoch in der Lage, diese Darstellungen kritisch zu hinterfragen und eine angemessene Distanz zu den Geschehnissen zu wahren. Jugendliche ab diesem Alter können auch den sozialkritischen Aspekt des Films entschlüsseln und die Handlungen entsprechend einordnen. Eine emotionale Überforderung oder eine desorientierende Wirkung kann ausgeschlossen werden.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 12.06.15]

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