Filmplakat

DeAD (Bildnachweis: Aries Images)© Aries Images

DeAD

Stab und Besetzung

Originaltitel: DeAD. Festivals: 10.02.2013 (Filmfestspiele Berlin). Kinostart: 13.02.2014 (DE). Verleih: Aries Images (DE). Länge: 102:50 Min. (FSK, 24 fps). FSK: ab 16 Jahren. FBW: -

Regie: Sven Halfar. Drehbuch: Sven Halfar. Kamera: Carol Burandt von Kameke. Schnitt: Angela Tippel. Szenenbild: Kay Kulke & Lena Mundt (Szenenbild), Theresa Becker (Außenrequisite), Tim Pannler (Innenrequisite). Kostümbild: Heidrun Schwantge. Maskenbild: Carina Häusler & Anna Pokrywiec (Maske) [zusätzlich im Abspann: Christin Pohlmann]. Musik: Nils Kacirek & The Peng Peng Pony. Ton: Marc Unna (Tonschnitt / Tonbearbeitung), Martin Gerigk (Tonmeister), Sascha Helny (Tonmischung, LOFT Tonstudios), Andreas Henke (Mischtonmeister), Marc Unna (Vertonung & Sounddesign). Spezialeffekte: Christopg Schröer (Special Effects / Compositing).

Darsteller: Tilman Strauß (Patrick), Thomas Schendel (Reimund Borz), Judith Rosmair (Judith), Niklas Kohrt (Elmer), Ruby O Fee (Romy), Tobias Kay (Holger), Suzanne von Borsody (Birgit) [in der Reihenfolge der Titelsequenz], Anette Hellwig (Verkäuferin), Simon Goerts (Betreuer), Hark Bohm (Jugendstiftleiter) u.a.

Inhalt

Synopsis (Presseheft):

Als Patrick seine tote Mutter findet, bricht die Welt für ihn zusammen. Seine Riesentolle und seine Lederkluft markieren zwar den wilden jungen Mann, doch angesichts der von der Zimmerdecke hängenden Beine wird er zum heulenden Elend. Nach vielen Tränen und noch mehr Zigaretten reißt er sich zusammen, wirft seinen alten Ami-Schlitten an und macht sich mit seinem Freund Elmer auf den Weg zu seinem mutmaßlichen "Erzeuger". Reimund, der erfolgreiche, kulturbeflissene Internatsleiter, fällt aus allen Wolken, als plötzlich ein erwachsener Sohn vor dem schmiedeeisernen Tor seiner Vorstadtvilla steht. Quasi als besondere Überraschung zu seinem sechzigsten Geburtstag, den er just in diesem Moment mit Ehefrau Judith und Teenie-Tochter Romy feiert.

Während die ungebetenen Gäste den Argwohn der Ehefrau erregen, zeigt sich der Hausherr ganz angetan von dem neuen Sohn. Ein wenig ist er sogar stolzer Vater, obwohl er sich nicht wirklich an die Frau erinnern kann, mit der er ihn gezeugt hat. Sehr gut erinnert er sich dagegen an seine erste Ehefrau Birgit, die im Laufe der Geburtstagsfeier auftaucht und ihrerseits ebenfalls einen gemeinsamen Sohn, Holger, mitbringt. Erbost über den spät entdeckten Beweis seiner sexuellen Eskapaden und ermuntert durch nicht unbeträchtlichen Alkoholgenuss, beginnt die aufgetakelte Dame damit, die kleinbürgerliche Fassade ihres Ex anzukratzen. Während ihr Ton immer gehässiger wird, gefallen sich die beiden inzwischen im poppigen Edeloutfit umher stolzierenden neuen Mitglieder der Familie in der Rolle der galanten, hilfsbereiten Gentlemen. Was sie jedoch nicht daran hindert, Judith und Romy mit anzüglichen Blicken und Bemerkungen in Verlegenheit zu bringen, den Hausherrn und dessen "legitimen" Sohn - ein verwöhntes Weichei in Designerklamotten passend zum weißen Porsche - mit zunehmender Süffisanz zu attackieren. Je länger der Nachmittag dauert, desto direkter wird die Anmache der beiden Eindringlinge, die schließlich in offene Aggression mündet.

Quelle: Aries Images (Presseheft) [PDF]

Produktionsnotizen

Der Film eine Produktion von Skalar Film (Produzentin: Rike Steyer) in Koproduktion mit Better Days Production (Produzent: Sven Halfar) und Jenny Marie Nesselhauf.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 16 - Freigegeben ab 16 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Drama über einen jungen Mann, der seinen Vater nie kennenlernte und ihn und seine Familie nun gemeinsam mit einem Freund besucht. Die Geburtstagsfeier des Vaters wird zu einer konfliktreichen Begegnung, die schnell eskaliert. Der Film ist in einer Mischung aus Realismus und artifizieller Überzeichnung erzählt und arbeitet mit zahlreichen ironischen Brechungen. Die heftigen Konflikte erzeugen ein hohes Spannungsniveau, das nur wenige Möglichkeiten zu emotionaler Distanzierung bietet. Auch einige Szenen drastischer, willkürlicher Gewaltakte, die Darstellung von Drogenkonsum und Sado-Maso-Praktiken sowie die teils vulgäre Sprache können auf unter 16-Jährige verstörend wirken. 16-Jährige besitzen jedoch bereits genug Medienerfahrung, um diese Elemente in den Kontext künstlerischer überformung von familiären Problemen einzuordnen und zu verstehen. Sie können ausreichend Distanz zu den Darstellungen einnehmen, um die Themen des Films kritisch zu reflektieren. Eine Überforderung ist daher für 16-Jährige auszuschließen.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 26.07.14]

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