Filmplakat

Zaytoun (Bildnachweis: Senator)© Senator

Zaytoun - Geborene Feinde - Echte Freunde

Stab und Besetzung

Originaltitel: Zaytoun. Festivals: 09.09.2012 (Toronto International Film Festival), 29.04.2013 (Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam). Kinostart: 14.11.2013 (DE). Verleih: Senator Film Verleih (DE). Länge: 110:08 Min. (FSK, 24 fps) bzw. 112 Min. (Presseheft). FSK: ab 12 Jahren. FBW: -

Regie: Eran Riklis. Drehbuch: Nader Rizq. Kamera: Dan Laustsen. Schnitt: Hervé Schneid. Szenenbild: Yoel Herzberg (Production Designer), Nir Alba (Art Director). Kostümbild: Hamada Atallah. Maskenbild: Ziv Katanov (Make-Up & Hair Designer). Musik: Cyril Morin. Ton: Ashi Milo (Sound Recordist), Gil Toren (Sound Designer), Vincent Arnardi (Re recording mixer). Spezialeffekte: Pini Klavir (Special Effects Supervisor). Visuelle Effekte: Pierre Buffin (Senior Visual Effects Supervisor, BUF - Paris), Gregory Ginsburger (Visual Effects Supervisor, BUF - Paris).

Darsteller: Stephen Dorff (Yoni), Abdallah El Akal (Fahed), Alice Taglioni (Leclair), Iloai Noufi (Aboudi), Tarik Copti (Seedo), Joni Arbid (Abu-Fahed), Mira Awad (Im Ahmed), Eitan Londner (Ilan), Ashraf Farah (Khalid), Morad Hassan (Rami), Nidal Badarni (Mustafa), Adham Abu Aqel (Ahmed), Osamah Khoury (Hassan), Michil Khoury (Ali), Ashraf Barhom (Lead PLO Fighter), Ali Suliman (Syrian Officer) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Den palästinensischen Flüchtlingsjungen Fahed (...) und den über Beirut abgeschossenen israelischen Kampfpiloten Yoni (...) verbindet auf den ersten Blick nichts. Doch ein Zufall macht aus den einstigen Feinden verbündete Weggefährten. Sie wollen zurück nach Israel und begeben sich auf den Weg durch ein vom Krieg zerrissenes Land! Heimat für beide, aus der der eine, Fahed, vertrieben wurde und für die der andere, Yoni, in einem zerstörerischen Krieg kämpft. Während Yoni nur nach Hause will, versucht Fahed vor allem den letzten Willen seines verstorbenen Vaters zu erfüllen: Den letzten verbliebenen Olivenbaum der Familie zurück in ihr palästinensisches Heimatdorf zu bringen.

Während sie anfangs lediglich der Wille zu überleben aneinander bindet, entwickelt sich aus ihrer durch tiefes Misstrauen geprägten Feindschaft allmählich eine sehr besondere, wunderbare Freundschaft ...

Quelle: Senator Film Verleih (Presseheft) [PDF]

Auszeichnungen

  • 19. Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam: Gershon-Klein-Filmpreis für den besten israelischen Film

Herr K. meint ...

"Zaytoun" ist das arabische Wort für Olive.

Produktionsnotizen: Der Film ist eine Koproduktion von Zaytoun Productions (UK) (Produzenten: Gareth Ellis-Unwin & Fred Ritzenberg), Pathé (FR) (Produzenten: Vivien Aslanian, Romain Le Grand, Olivier Cottet-Puinel & Muriel Sauzay), Eran Riklis Productions (Produzent: Eran Rilkis) und United King Films (IL) (Produzenten: Moshe Edery & Leon Edery).

Filmzitate

Texteinblendungen zu Beginn des Films:

Lebanon, 1982. Political, military, and religious factions fight for control of the war-torn country while Israel, under rocket attacks launched by the PLO, prepares to invade.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 12 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Drama über einen palästinensischen Flüchtlingsjungen und einen israelischen Piloten, die in einer ungewöhnlichen Situation ihre Feindschaft überwinden und zu Freunden werden. Der Film stellt den palästinensisch-israelischen Konflikt ausgewogen und ohne Feindbilder dar. Obwohl er die Kriegsrealität bedrückend wiedergibt und die Verheerungen des Krieges teilweise drastisch darstellt, wird er getragen von seiner Botschaft der Mitmenschlichkeit, die sich auch jungen Zuschauern vermittelt. Dramatische Szenen werden immer wieder durch ruhige Passagen abgelöst, die für emotionale Entlastung sorgen; die positive Entwicklung der Protagonisten zeichnet sich dabei sehr früh ab. So können bereits 12-Jährige auch mit den bedrückenden Aspekten ohne Beeinträchtigung umgehen. Nicht zuletzt, weil der Junge eine starke und positive Identifikationsfigur ist, ist diese Altersgruppe in der Lage, den Film als Plädoyer für die Völkerverständigung zu verstehen und ohne Überforderung zu verarbeiten.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 17.11.13]

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