Filmplakat

Spieltrieb (Bildnachweis: Concorde)© Concorde

DVD-Cover (2014)

Spieltrieb (Bildnachweis: Concorde HE)© Concorde HE

Spieltrieb

Stab und Besetzung

Originaltitel: Spieltrieb. Internationaler Titel: Gaming Instinct. Festivals: 24.08.2013 (Festival des Films du Monde de Montréal). Kinostart: 10.10.2013 (DE). Verleih: Concorde Filmverleih (DE). Länge: 100:41 Min. (FSK, 24 fps) bzw. 103:30 Min. (FSK, 24 fps [Director's Cut]). FSK: ab 12 Jahren bzw. ab 16 Jahren (Director's Cut). FBW: besonders wertvoll.

Regie: Gregor Schnitzler. Drehbuch: Kathrin Richter & Jürgen Schlagenhof, nach dem Roman "Spieltrieb" von Juli Zeh. Kamera: Andreas Berger. Schnitt: Georg Söring. Szenenbild: Angelica Boehm (Szenenbild), Manfred Mayer (Außenrequisite), Ingrid Ramsauer (Innenrequisite). Kostümbild: Caroline Sattler. Maskenbild: Heiner Niehues & Constanze Madlindl (Maske) [im Abspann zusätzlich: Caroline Montfort]. Musik: Gerd Baumann. Ton: Max Vornehm (Originalton), Mario Hubert & Chris Rebay (Sound Designer), Heiko Müller (Sound Editor), Hubertus Rath (Mischung). Spezialeffekte: Dirk Lange (Special Effects. Visuelle Effekte: Jan Krupp (Visual Effects Supervisor, Scanline VFX).

Darsteller: Michelle Barthel (Ada), Jannik Schümann (Alev), Maximilian Brückner (Smutek), Ulrike Folkerts (Patrizia), Richy Müller (Höfi), Sophie von Kessel (Magdalena Smutek), Helmut Berger (Teuter), Isolde Barth [- (Rollenname ungenannt)] [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Die hochintelligente Ada (...) und der in aller Welt aufgewachsene Alev (...) lernen sich am Gymnasium kennen. Die 15-Jährige ist fasziniert von dem dämonischen 18-Jährigen und fühlt sich von ihm auch körperlich angezogen. Die beiden Einzelgänger kommen sich näher und bald präsentiert Alev seine Theorie vom Spieltrieb: Alles, was Menschen tun, sieht er als Spielhandlungen an. Sein Ziel ist es, Menschen zu manipulieren und wie Spielfiguren zu steuern. Ihr erstes Opfer wird der Deutsch- und Sportlehrer Smutek (...). Alev stiftet Ada an, Smutek zu verführen. Er filmt sie beim Sex in der Turnhalle und zwingt den unglücklich verheirateten Lehrer, immer wieder mit seiner Schülerin zu schlafen. Schnell gerät das perfide Spiel außer Kontrolle.

Quelle: Concorde Filmverleih (Presseheft) [PDF]

Produktionsnotizen

Der Film ist eine Koproduktion der Tele-München (Produzent: Markus Zimmer) und Clasart Filmproduktion.

Filmzitate

Ada (off): Können wir uns jemals sicher sein, wer wir wirklich sind? Wir sind nichts Unabänderliches, Festes. Wir sind nicht so oder so. Wir kommen mit einem anderen Menschen in Berührung und dieser Mensch schlägt in uns einen ganz bestimmten Ton an. Und so sind wir dann.

Grüttel: Ada, was macht dich so klug, he? - Ada: Die Fähigkeit, in den richtigen Momenten zu schweigen.

Alev: Sex macht alle Menschen gleich. Nur weil es im Verborgenen geschieht, ist es noch lange nichts Besonderes. - Ada: Was reizt dich denn? - Alev: Ich bin 'n Spieler, Kleines. - Ada: Spielst Du mit mir oder gegen mich? - Alev: "Wirkliche Liebespaare sollten miteinander spielen." Musil. - Ada: Und was ist das für ein Spiel? - Alev: Das ist 'n Spiel, für das man stark sein muss.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 12 Jahren bzw. ab 16 Jahren (Director's Cut).

FSK (Freigabebegründung):

Drama über eine hochbegabte Gymnasiastin, die sich von einem älteren Schüler dazu verleiten lässt, einen Lehrer in ein Intrigenspiel um Macht, Sexualität und Abhängigkeit zu verwickeln. Im Mittelpunkt des Films stehen zwei Jugendliche, die moralische, ethische und juristische Grenzen überschreiten, Drogen konsumieren und Sexualität als Machtinstrument missbrauchen. Die Protagonisten sind keine positiven Identifikationsfiguren, sondern eher Beobachtungsobjekte; ihre zunächst vielleicht faszinierend erscheinenden Handlungen wirken letztlich befremdend, teilweise auch abstoßend. Kinder ab 12 Jahren sind in der Lage, die Geschichte in diesem Sinne zu verstehen, eine desorientierende Vorbildwirkung steht daher nicht zu befürchten.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: .14]

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