Filmplakat

Gangster Squad (Bildnachweis: Warner)© Warner

Buch-Cover (2013)

Gangster Squad (Bildnachweis: Hannibal)© Hannibal

Gangster Squad

Stab und Besetzung

Originaltitel: Gangster Squad. Kinostart: 10.01.2013 (UK), 11.01.2013 (US), 24.01.2013 (DE). Verleih: Warner Bros. Pictures Germany (DE). Länge: 112:51 Min. (FSK, 24 fps). FSK: ab 16 Jahren (Freigabekarte). FBW: -

Regie: Ruben Fleischer. Drehbuch: Will Beall, nach dem Buch "Gangster Squad" von Paul Lieberman. Kamera: Dion Beebe. Schnitt: Alan Baumgarten & James Herbert. Szenenbild: Maher Ahmad (Production Designer), Austin Gorg (Supervising Art Director), Timothy D. O'Brien (Art Director), Gene Serdena (Set Decorator). Kostümbild: Mary Zophres. Maskenbild: Christien Tinsley (Department Head Make-up), Frida Svala Aradottir (Department Head Hair Stylist). Musik: Steve Jablonsky. Ton: Scott Harber (Production Sound Mixer), Cameron Frankley (Sound Supervision), Jon Taylor & Dean Zupancic (Re-recording Mixers), Cameron Frankley & Jason W. Jennings (Sound Design). Spezialeffekte: Burt Dalton (Special Effects Supervisor). Visuelle Effekte: Ariel Velasco Shaw (Visual Effects Supervisor) u.a.

Darsteller: Josh Brolin (Sgt. John O'Mara), Ryan Gosling (Sgt. Jerry Wooters), Sean Penn (Mickey Cohen), Nick Nolte (Chief Parker), Emma Stone (Grace Faraday), Anthony Mackie (Officer Coleman Harris), Giovanni Ribisi (Officer Conwell Keeler), Robert Patrick (Officer Max Kennard), Michael Peña (Officer Navidad Ramirez), Mireille Enos (Connie O'Mara), Troy Garity (Wrevock), Holt McCallany (Karl Lockwood), Sullivan Stapleton (Jack Whalen), James Carpinello (Johnny Stomp), James Hèbert (Mitch Racine), Evan Jones (Neddy Herbert), Josh Pence (Officer Daryl Gates), John Aylward (Judge Carter), Jack Conley (Sheriff Biscailuz), Jack McGee (Lt. Quincannon), Jon Polito (Dragna) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a. Synchronsprecher: Oliver Stritzel (Sgt. John O'Mara), Tobias Kluckert (Sgt. Jerry Wooters), Tobias Meister (Mickey Cohen), Thomas Danneberg (Chief Parker), Anja Stadlober (Grace Faraday), Gerrit Schmidt-Foß (Officer Conwell Keeler), Ronald Nitschke (Officer Max Kennard) u.a.

Inhalt

Inhalt (Presseheft):

Los Angeles 1949: Der skrupellose Gangsterboss Mickey Cohen (...) aus Brooklyn beherrscht die Stadt und sahnt bei allen illegalen Geschäften ab: Drogen, Waffenhandel, Prostitution. Wenn es nach ihm ginge, würde er auch bei jeder Pferdewette westlich von Chicago seinen Anteil kassieren. Mickeys Imperium gründet sich nicht nur auf die von ihm bezahlte Schlägertruppe - auch die Polizei und die Politik tanzen nach seiner Pfeife. Das reicht, um selbst die unerschrockensten, mit allen Wassern gewaschenen ehrlichen Cops einzuschüchtern ... außer vielleicht eine kleine geheime Einheit von Außenseitern des LAPD unter der Leitung von Sgt. John O'Mara (...) und Jerry Wooters (...), die Cohen gemeinsam von seinem Thron stürzen wollen.

Quelle: Warner Bros. Pictures Germany (Presseheft) [PDF]

Herr K. meint ...

Die Szene, als Sgt. Wooters (Ryan Gosling) das "Slapsy Maxie's" betritt, ist eine Hommage an die berühmte "Copacabana"-Plansequenz aus "GoodFellas" (1990).

Filmzitate

Sgt. John O'Mara (VO): Jeder Mann trägt ein Abzeichen. Ein Symbol seiner Treue. Seins waren die Narben eines Boxers, der mit Hilfe seiner Faust bei der Mafia Karriere gemacht hat. Ein Jude, der sich durch seine Mordlust Respekt bei den Ithakern verschafft hat. Er hatte einen Eid auf die Gewalt geschworen. Sein Lehrmeister war sein unstillbarer Hunger nach Macht. Er wollte diese Stadt besitzen. Sein Name ist Mickey Cohen. [Im Original: Every man carries a badge. Some symbol of his allegiance. His were the scars of a boxer who'd used his fists to climb the social ladder of the mob. A Jew who'd gained the respect of wops through a homicidal lust. He'd sworn an oath of violence. And his master? His own insatiable will to power. He wanted to own this town. His name is Mickey Cohen.]

Lt. Quincannon: Es gibt zwei Sachen, die man nicht zurücknehmen kann: Kugeln, die man abfeuert, und Worte, die man sagt. [Im Original: Two things you can't take back on this job, kid: Bullets out of your gun and words out of your mouth.]

Sgt. John O'Mara: Wir lösen hier keinen Fall. Wir führen Krieg. [Im Original: We're not solving a case here. We're going to war.]

Therefore all things whatsoever ye would that men should do to you, do ye even so to them [= Mt 7,12; Inschrift über dem Eingang des Park Plaza Hotel in Los Angeles, zu sehen kurz vor dem Showdown]

Sgt. John O'Mara (VO): Jeder Mann trägt ein Abzeichen. Mickey Cohen hatte seiner eigenen Macht die Treue geschworen. Sein Aufstieg war so gewaltig wie sein Ende. Die Freunde von Jack Whalen hießen ihn auf Alcatraz mit einem Abflussrohr willkommen. Parker blieb Polizeichef bis zu seinem Tod im Jahr 1966. Er erntete die Lorbeeren für Cohens Niedergang. Von einem Gangster Squad war nie die Rede. [...] Parker hatte das Lob verdient. In schweren Zeiten hielt er sich an seinen Eid, zu schützen und zu dienen. So wie die Tausende, die jeden Tag auf Streife gehen. Vielleicht ohne Ruhm, aber voller Stolz und Ehrgefühl. Wir haben Cohen eingebuchtet, aber los wurden wir ihn nur durch die Zeugenaussage von Grace. Nach dem Prozess hielt sie sich an Jerry und ließ ihn nie wieder los. Jerry drohte immer wieder damit, den Dienst zu quittieren, tat es aber nie. Er konnte wohl den Ruf der Pflicht nicht überhören, der in seinen Ohren klang. Jeder Mann trägt ein Abzeichen. Und das da war meins. Aber es war Zeit, es loszuwerden. Die Mafia konnte in Los Angeles nie richtig Fuß fassen. Mir gefällt der Gedanke, meinen Teil dazu beigetragen zu haben. Ich steh' vielleicht nicht mehr in der Schusslinie, aber ich liebe noch immer meine Stadt. Es ist nicht das Paradies, aber es ist die Stadt der Engel.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 16 Jahren.
  • GB: 15 - Suitable only for 15 years and over (Consumer Advice: Contains strong bloody violence and very strong language).
  • US: R - Restricted (Reason: Rated R for strong violence and language).

FSK (Freigabebegründung):

Der Thriller schildert den Kampf einer geheimen Spezialtruppe der Polizei gegen einen mächtigen Gangsterboss im Los Angeles des Jahres 1949. Obwohl der Film zahlreiche dramatische Actionszenen beinhaltet und seine Inszenierung auch die brutalen Seiten des Kampfes zwischen Gangstern und Gesetz deutlich zeigt, bietet er durch ruhige Szenen immer wieder emotionale Entlastung. Momente drastischer Gewalt sind stets durch Handlung und Charaktere motiviert und werden meist nur indirekt gezeigt. Dabei berücksichtigt der Film immer auch die Perspektive der Opfer und heroisiert keine Gewaltanwendung, auch nicht die der Polizisten. Innerhalb seiner klaren Gegenüberstellung von Gut und Böse stellen auch die positiven Charaktere ihr eigenes Tun immer wieder in Frage. Auch weil die Geschichte in der Vergangenheit angesiedelt ist und mit zahlreichen typischen Genreelementen des Gangsterfilms erzählt wird, erleichtert der Film Jugendlichen mit entsprechender Medienerfahrung eine Distanzierung. Aus diesen Gründen können 16-Jährige den Film verarbeiten, ohne dass die Gefahr einer Überforderung oder Desorientierung besteht.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 14.07.13]

Literaturhinweise

  • LIEBERMAN, Paul (2013). Gangster Squad. Knallharte Cops, die Mafia und die Schlacht um L.A. Innsbruck: Hannibal Verlag.[DNB; Dt. Erstausgabe]

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