Filmplakat

Finsterworld (Bildnachweis: Alamode)© Alamode

Finsterworld

Stab und Besetzung

Originaltitel: Finsterworld. Festivals: 30.08.2013 (Festival des films du monde Montréal). Kinostart: 17.10.2013 (DE). Verleih: Alamode Film (DE). Länge: 91 Min. (Presseheft), 91:00 Min. (FSK, 25 fps) bzw. 94:48 Min. (FSK, 24 fps). FSK: ab 12 Jahren. FBW: besonders wertvoll.

Regie: Frauke Finsterwalder. Drehbuch: Frauke Finsterwalder & Christian Kracht. Kamera: Markus Förderer. Schnitt: Andreas Menn. Szenenbild: Katharina Wöppermann (Szenenbild). Kostümbild: Lotte Sawatzki. Maskenbild: Christina Baier & Nadine Scherer (Maskenbild). Musik: Michaela Melián. Ton: Gunnar Voigt (Originalton), Andre Bendocchi-Alves & Claudia Enzmann (Tongestaltung).

Darsteller: Johannes Krisch (Einsiedler), Michael Maertens (Claude Petersdorf), Margit Carstensen (Frau Sandberg), Sandra Hüller (Franziska Feldenhoven), Ronald Zehrfeld (Tom), Corinna Harfouch (Inga Sandberg), Bernhard Schütz (Georg Sandberg), Carla Juri (Natalie), Leonard Scheicher (Dominik), Jakub Gierszal (Maximilian), Max Pellny (Jonas), Christoph Bach (Lehrer Nickel), Markus Hering (Herr Malchow), Dieter Meier (Pelzhändler), Michael Kranz (Pfleger), Norshumu Moluau (Massai-Frau) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

FINSTERWORLD spielt in einem scheinbar aus der Zeit gefallenen Deutschland. Ein Land, in dem immer die Sonne scheint, Kinder Schuluniformen und Polizisten Bärenkostüme tragen und Fußpfleger alten Damen Kekse schenken. Jedoch lauert hinter der Schönheit dieser Parallelwelt der Abgrund, und dorthin geht die Reise.

Regisseurin Frauke Finsterwalder zeigt in FINSTERWORLD ein Universum von schlafwandlerischer Schönheit, gleichsam verzaubernd und entzaubernd, mit einer nachhaltigen poetischen Wucht. Liebevoll, absurd und zerstörerisch zeichnet sie ihre Helden in diesem idyllesabotierenden Heimatfilm. Das ist ganz sicher kein Realismus. Und wenn es nicht so grausam wäre, dann wäre es furchtbar komisch.

Quelle: Alamode Film (Presseheft) [PDF]

Produktionsnotizen

Der Film ist eine Produktion von Walker+Worm Film (Produzenten: Tobias Walker & Philipp Worm) in Koproduktion mit BR, ARTE und Lhasa Films.

Filmzitate

Tom: Ich wollte dir was von mir erzählen. Von mir und meinen Gefühlen. - Franziska Feldenhoven: Du willst mit mir über Gefühle reden? Du bist doch total unsensibel. Du bist doch un-sen-si-bel, Tom. - Tom: Und du bist einfach das, was du bist. Eine vom Ehrgeiz zerfressene, oberflächliche, verhärmte Pseudokünstlerin, die noch nie einen Film gemacht hat, der irgendjemand interessiert. Außer deine 100 besten Filmfuzzis, deine Szenefilmfreunde. Siehst du mich eigentlich?

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 12 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Tragikomischer "Heimatfilm", der in zahlreichen Episoden von den Erlebnissen sehr unterschiedlicher, oftmals neurotischer Figuren erzählt. Die Charaktere kränken und verletzen sich immer wieder gegenseitig, doch wirkt die Inszenierung an vielen Stellen betont künstlich und surreal, was bei Kindern ab 12 Jahren einen distanzierenden Effekt hat. Einzelne Szenen, etwa ein böser Schülerstreich in einem KZ und eine Art Amoklauf, können ab 12-Jährige irritieren, doch eine nachhaltige Verstörung steht nicht zu befürchten, da die zahlreichen anderen, oft skurrilen Episoden die Wirkung deutlich abmildern.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 28.04.14]

Webtipps