Filmplakat

Das Wochenende (Bildnachweis: Universum)© Universum

DVD-Cover (2013)

Das Wochenende (Bildnachweis: Universum)© Universum

Das Wochenende

Stab und Besetzung

Originaltitel: Das Wochenende. Internationaler Titel: The Weekend. Festivals: 26.08.2012 (Festival des films du monde Montréal). Kinostart: 11.04.2013 (DE). Verleih: SquareOne Entertainment / Universum Film (DE). Länge: 96:23 Min. (FSK, 24 fps) bzw. 98 Min. (Presseheft). FSK: ab 12 Jahren. FBW: -

Regie: Nina Grosse. Drehbuch: Nina Grosse, nach dem Roman "Das Wochenende" von Bernhard Schlink. Kamera: Benedict Neuenfels. Schnitt: Mona Bräuer. Szenenbild: Knut Loewe (Szenenbild), Martin Berg (Art Director). Kostümbild: Ulla Gothe. Maskenbild: Jeanette Latzelsberger, Sonia Salazar-Delgado & Kerstin Stattmann (Maske). Musik: Stefan Will. Ton: Paul Oberle, Andreas Mücke Niesytka & Andreas Ruft (Originalton), Moritz Hoffmeister (Sound Design), Christian Bischoff & Michael Riedmiller (Mischung).

Darsteller: Katja Riemann (Inga), Sebastian Koch (Jens), Tobias Moretti (Ulrich), Barbara Auer (Tina), Sylvester Groth (Henner), Robert Gwisdek (Gregor Lansky), Elisa Schlott (Doro) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Ingas (...) geordnetes Leben gerät ins Wanken, als ihre Freundin Tina Kessler (...) sie zu einem Treffen mit Freunden in ihr Landhaus einlädt. Der Anlass könnte für Inga nicht schockierender sein: Ihre Jugendliebe, das ehemalige RAF-Mitglied Jens Kessler (...) wird überraschend nach 18 Jahren Haft entlassen. Inga will zunächst absagen, doch auf Drängen ihres Mannes Ulrich (...) nimmt sie die Einladung an. Sie verspürt wenig Lust, den Vater ihres gemeinsamen Sohnes Gregor (...) wieder zu sehen. Im Landhaus angekommen, treffen Inga und Ulrich auch auf Henner (...), der damals zu ihrem engsten Kreis gehörte. Was als Willkommenswochenende gedacht war, gerät zu einer Reise in die Vergangenheit. Alte Konflikte und Anschuldigungen kommen wieder auf, und Jens' brennende Frage, wer ihn damals verraten hat, scheint in den Hintergrund zu treten. Alte und neue Überzeugungen und Lebensentwürfe prallen ungebremst aufeinander. Die Situation eskaliert, als Gregor unerwartet auftaucht - auch er hat mit seinem Vater Jens eine offene Rechnung ...

Quelle: Universum Film (Presseheft) [PDF]

Auszeichnungen

  • 22. Deutscher Kamerapreis (22.06.2013): Kategorie Kamera/Kinospielfilm (Benedict Neuenfels)

Deutscher Kamerapreis - Kamera/Kinospielfilm (Begründung):

Einmal mehr hat Benedict Neuenfels seine große Meisterschaft unter Beweis gestellt. Makellos und unprätentiös sind seine Bilder, filigran, klar und kraftvoll. Seine gewählten Blickwinkel, das Licht und seine Bewegungen mit der Kamera erreichen eine herausragende atmosphärische Dichte zwischen den handelnden Figuren. Das hervorragende Schauspiel und die differenzierte Inszenierung der Protagonisten werden durch die Arbeit von Benedict Neuenfels in eine sinnlich erfahrbare Dimension getragen. Ihm gelingt es, auch das Ungesagte zum Sprechen zu bringen. Er taucht in einen Mikrokosmos ein und schafft daraus ein ganzes Universum.

Herr K. meint ...

Produktionsnotizen: Der Film ist eine Produktion von UFA Cinema (Produzenten: Nina Maag, Nico Hofmann & Thomas Peter Friedl) in Koproduktion mit dem ZDF (Redaktion: Caroline von Senden & Katharina Dufner).

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 12 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Das Drama erzählt von der Wiederbegegnung eines gerade aus der Haft entlassenen ehemaligen RAF-Terroristen mit alten Freunden und Weggefährten in einem Landhaus. Alte Konflikte, unterdrückte Gefühle und die Frage, wer den Terroristen damals an die Polizei verraten hat,lassen das Treffen emotional eskalieren. Der Film ist kammerspielartig inszeniert und konzentriert sich auf seine Figuren und deren Beziehungen. Im Laufe der Handlung steigert sich die dichte Atmosphäre zu dramatischen Auseinandersetzungen, wobei die Heftigkeit der Aggressionen Zuschauer unter 12 Jahren irritieren und belasten kann. Obwohl der Film sich eindeutig an Erwachsene richtet und Jugendlichen kaum Identifikationsmöglichkeiten bietet, sind aber bereits 12-Jährige in der Lage, die Motivationen der Protagonisten zu verstehen und die dargestellten Auseinandersetzungen entsprechend zu verarbeiten. Auch mit einigen offen bleibenden Fragen kann diese Altersgruppe umgehen, weshalb für sie keine Beeinträchtigung zu befürchten ist.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 12.11.13]

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