Filmplakat

Tage, die bleiben (Bildnachweis: Alpha Medienkontor)© Alpha Medienkontor

Tage, die bleiben

Stab und Besetzung

Originaltitel: Tage, die bleiben. Internationaler Titel: Cloudcluster. Kinostart: 19.01.2011 (Max Ophüls Preis), 26.01.2012 (DE). Verleih: Alpha Medienkontor (DE). Länge: 105:43 Min. (FSK) bzw. 106 Min. (Presseheft). FSK: ab 12 Jahren (Freigabekarte). FBW: wertvoll (Begründung).

Regie: Pia Strietmann. Drehbuch: Pia Strietmann & Lea Schmidbauer. Kamera: Stephan Vorbrugg. Schnitt: Sandy Saffeels & Denis Bachter. Szenenbild: Marion Schubert (Szenenbild). Kostümbild: Elena Wegner & Verena Reuter. Maskenbild: Nicole Masztalerz, Sandra Walczak & Jennifer Lüling (Maskenbild). Musik: Martin Stock. Songs: Peter Horn. Ton: Christian Götz (Ton), Michael Gerlach (Mischung), Jochen Fenzl (Sounddesign), Andreas Rudroff (Sound Mixing Engineer). Visuelle Effekte: Jens Schneider & Thorsten Thiem.

Darsteller: Götz Schubert (Christian Dewenter), Max Riemelt (Lars Dewenter), Mathilde Bundschuh (Elaine Dewenter), Michael Kranz (Benjamin), Lucie Hollmann (Merle), Tessa Mittelstaedt (Laura), Karl Alexander Seidel (Francis), Andreas Schmidt (Iggy), Franziska Weisz (Babsi), Max Herbrechter (Schwimmlehrer), Daniel Friedrich (Pfarrer), Heinrich Schafmeister (Bürgermeister), Lena Stolze (Andrea Dewenter) [in der Reihenfolge der Titelsequenz], Lisa Feller (Kassiererin Supermarkt), Marcus Machura (Strafverteidiger (Gerichts-Show)), Barbara Salesch (Barbara Salesch) u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Bei einem Autounfall verliert Christian Dewenter plötzlich seine Ehefrau. Zum ersten Mal sind der untreue Ehemann, sein entfremdeter Sohn und seine pubertierende Tochter gezwungen, gemeinsam als Familie zu handeln. Während jeder für sich mit seinen eigenen Gefühlen kämpft, schaffen sie es nicht, gemeinsam ihre Trauer zuzulassen. Und dann stellen sich der Familie auch noch ganz andere Herausforderungen: welcher Sarg ist der richtige? Wer besorgt die Briefmarken für die Trauerkarten? Und wie versteckt man seine Lebenslügen, wenn plötzlich alles an die Oberfläche getrieben wird?

Quelle: Alpha Medienkontor (Presseheft)

Auszeichnungen

  • 32. Filmfestival Max Ophüls Preis (23.01.2011): Lobende Erwähnung
  • 22. Filmfest Emden-Norderney (19.06.2011): NDR Filmpreis für den Nachwuchs

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 12 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Drama über eine Familie, deren Leben nicht so intakt ist, wie es scheint: sowohl der Vater als auch die Mutter haben eine Affäre. Als die Mutter tödlich verunglückt, kommen die verborgenen und verdrängten Konflikte der übrigen Familienmitglieder immer deutlicher zum Tragen. Der insgesamt sehr ruhig inszenierte Film schildert eine hochemotionale, belastende Familiensituation. Die Gefühle der Personen entladen sich dabei immer wieder in teilweise massiven Ausbrüchen, stellenweise kommt es zu einem grob sexualisierten Sprachgebrauch. Eine emotionale Überforderung steht bei Zuschauern ab 12 Jahren nicht zu befürchten. Sie können die Gefühlsausbrüche als Teil der Trauerarbeit und Konfliktbewältigung verstehen und reflektieren. Auch die derbe Sprache der Teenagerinnen kann von ab 12-Jährigen als Ausdruck ihrer Pubertät und ihrer Identitätssuche eingeordnet werden. Die zunehmend positive Entwicklung der Familiensituation sowie das optimistische Ende tragen darüber hinaus zum Ausgleich und zur Entlastung bei.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 10.02.12]