Filmplakat

Savages (Bildnachweis: Universal)© Universal

DVD-Cover (2013)

Savages (Bildnachweis: Universal HE)© Universal HE

Savages

Stab und Besetzung

Originaltitel: Savages. Kinostart: 06.07.2012 (US), 21.09.2012 (UK), 11.10.2012 (DE). Verleih: Universal Pictures International Germany (DE). Länge: 130:52 Min. (FSK, 24 fps [Kinofassung]) bzw. 140:20 Min. (FSK, 24 fps [Extended Version]). FSK: ab 16 Jahren (Freigabekarte [Kinofassung]) bzw. Keine Jugendfreigabe (Freigabekarte [Extended Version]). FBW: besonders wertvoll (Begründung).

Regie: Oliver Stone. Drehbuch: Shane Salerno, Don Winslow & Oliver Stone, nach dem Roman von Don Winslow. Kamera: Dan Mindel. Schnitt: Joe Hutshing, Stuart Levy & Alex Márquez. Szenenbild: Tómas Voth (Production Designer), Lisa Vasconcellos (Art Director), Nancy Nye (Set Decorator). Kostümbild: Cindy Evans. Maskenbild: Mary L. Mastro (Hair Department Head), Bill Corso (Makeup Department Head), Gregory Nicotero & Howard Berger (Special Makeup Effects, KNB EFX Group). Musik: Adam Peters. Ton: Wylie Stateman & Renee Tondelli (Supervisor Sound Editors), Tod Maitland (Production Sound Mixer), Mike Prestwood Smith & Michael Keller (Re-Recording Mixers). Spezialeffekte: Mark Byers (Special Effects Supervisor). Visuelle Effekte: Paul Graff & Christina Graff (Visual Effects Supervisors) u.a.

Darsteller: Taylor Kitsch (Chon), Blake Lively (O), Aaron Johnson (Ben), John Travolta (Dennis), Benicio Del Toro (Lado), Salma Hayek (Elena), Emile Hirsch (Spin), Demián Bichir (Alex), Sandra Echeverría (Magda), Diego Cataño (Esteban), Joaquín Cosio (El Azul), Jake McLaughlin (Doc/Sniper), Joel David Moore (Craig), Leonard Roberts (Hayes/"O" Security), Shea Whigham (Chad) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a. Synchronsprecher: Björn Schalla (Chon), Anja Stadlober (O), Alexander Doering (Ben), Thomas Danneberg (Dennis), Torsten Michaelis (Lado), Christin Marquitan (Elena) u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Laguna Beach ist ein idyllisches Nest im kalifornischen Süden - eindeutig die richtige Umgebung für den Buddhisten Ben (...), der sich die Nächstenliebe als Lebensmotto gewählt hat. Und die wirft sogar sehr lukrative Umsätze ab, denn Ben versorgt seine Mitmenschen mit dem besten Marihuana aller Zeiten. Mit seinem engsten Freund, dem Ex-Navy-SEAL und ehemaligen Söldner Chon (...), teilt Ben nicht nur die Gewinne, sondern buchstäblich alles - sogar die Liebe zu der atemberaubend schönen Ophelia (...). Nichts steht dem Glück zu dritt im Wege ... bis Elena (...), die unbarmherzige Chefin des Baja-Kartells, ein Stück von Bens und Chons Kuchen fordert.

Für Elena gilt das "Angebot" als automatisch akzeptiert, denn Lado (...), ihr Mann fürs Grobe, vertritt ihre Wünsche mit unmissverständlichem Nachdruck. Womit die Mexikaner nicht rechnen: Ben und Chon halten unbeirrbar zusammen, und unterstützt werden sie - nicht ganz freiwilig - von einem korrupten Drogenagenten (...). Trotzdem scheint der Krieg gegen das Kartell völlig aussichtslos: Ein immer heftigerer Schlagabtausch aus trickreichen Finten und drastischen Manövern eskaliert in einem hemmungslos brutalen Psycho-Duell.

Quelle: Universal Pictures International Germany (Presseheft)

Filmzitate

Ophelia (off): Nur weil ich euch diese Geschichte erzähle, heißt das nicht, dass ich am Ende noch am Leben bin. Es könnte alles vorher aufgezeichnet worden sein und ich könnte vom Meeresboden zu euch sprechen. Ja, so eine Geschichte ist das. Es ist nämlich alles total außer Kontrolle geraten. Aber fangen wir da an, wo alles begonnen hat. Hier im Paradies, wo es heißt, hier hätte Gott am siebten Tag geparkt und am achten Tage hätten sie ihn abgeschleppt. [...] [Im Original: Just because I'm telling you this story doesn't mean I'm alive at the end of it.]

Ophelia (off): Dope ist angeblich schlecht. Aber in einer schlechten Welt ist es gut. Chon sagt, Drogen sind eine rationale Reaktion auf den Wahnsinn. [Im Original: Dope's supposed to be bad. But in a bad, bad world, it's good. Chon says drugs are a rational response to insanity.]

Ophelia (off): Ich hab' mal nachgeschlagen, was das Wort "wild" bedeutet. Es bedeutet "unbarmherzig, gefühllos", aber auch "rückentwickelt zu einer ursprünglichen Daseinsform". Vielleicht kehren wir eines Tages zurück. Vorerst leben wir wie Wilde. Wunderschöne Wilde. [Im Original: I looked up the definition of "savage". It means "cruel, crippled, regressed back to a primal state of being". One day, maybe, we'll be back. For now, we live like savages. Beautiful savages.]

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 16 Jahren [Kinofassung] bzw. KJ - Keine Jugendfreigabe [Extended Version].
  • GB: 15 - Suitable only for 15 years and over (Consumer Advice: Contains strong language, violence, drug use and sex [Kinofassung]) / 18 - Suitable only for adults (Consumer Advice: Contains strong bloody violence, strong sex and drug use [Extended Feature].
  • US: R - Restricted (Reason: Rated R for strong brutal and grisly violence, some graphic sexuality, nudity, drug use and language throughout).

FSK (Freigabebegründung):

Der Thriller erzählt von zwei ungleichen Freunden, die gemeinsam Marihuana anbauen und verkaufen. Als sie von einem mexikanischen Drogenkartell bedroht werden und sogar ihre gemeinsame Freundin von den Gangstern entführt wird, nehmen sie den Kampf gegen den übermächtigen Gegner auf. Der Film erzählt seine drastische Geschichte vor dem Hintergrund des realen Drogenkriegs in Mexiko mit Elementen von Ironie und deutlich herausgestellter Fiktionalität, die sich bereits 16-Jährigen erschließen. Er birgt einige Schock- und Gewaltmomente - welche nie selbstzweckhaft oder voyeuristisch inszeniert, sondern stets durch die Handlung motiviert sind - glorifiziert aber weder das Drogenmilieu noch Gewaltanwendung. Zahlreiche Aspekte erleichtern die emotionale Distanzierung, etwa die komplexe Struktur und ein durchaus märchenhafter Einschlag, sowie die vielschichtige Anlage der Charaktere. Aufgrund ihrer Genreerfahrung können 16-Jährige daher mit den Bedrohungsszenarien und Gewaltdarstellungen umgehen und sich mit dem Film konstruktiv auseinandersetzen.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 17.05.13]