Filmplakat

Krieg der Knöpfe (Bildnachweis: Delphi)© Delphi

Krieg der Knöpfe

Stab und Besetzung

Originaltitel: La Nouvelle Guerre des boutons. Kinostart: 21.09.2011 (FR), 12.04.2012 (DE). Verleih: Delphi Filmverleih (DE). Länge: 99:45 Min. (FSK, 24 fps) bzw. 100 Min. (Presseheft). FSK: ab 6 Jahren (Freigabekarte). FBW: besonders wertvoll (Begründung).

Regie: Christophe Barratier. Drehbuch: Stéphane Keller, Christophe Barratier & Thomas Langmann, nach dem Werk von Louis Pergaud. Kamera: Jean Poisson. Schnitt: Yves Deschamps & Anne-Sophie Bion. Szenenbild: François Emmanuelli (Décors). Kostümbild: Jean-Daniel Vuillermoz. Maskenbild: Pascale Bouquière (Chef maquilleuse), Sidonie Constantien (Coiffeuse perruquière). Musik: Philippe Rombi. Ton: Daniel Sobrino, Edouard Morin, Olivier Walczak, Roman Dymny, Caroline Reynaud & Arnaud Rolland (Son). Spezialeffekte: François Philippi (Superviseur SFX). Visuelle Effekte: Stéphane Dittoo Mamode (Superviseur effets visuels, Duran Duboi).

Darsteller: Laetitia Casta (Simone), Guillaume Canet (L'Instituteur), Kad Merad (Le père Lebrac), Gérard Jugnot (Le père L'Aztec), Marie Bunel (La mère Lebrac), François Morel (Le père Bacaillé) [in der Reihenfolge der Titelsequenz], Jean Texier (Lebrac), Ilona Bachelier (Violette), Clément Godefroy (Petit Gibus), Théophile Baquet (Grand Gibus), Louis Dussol (Bacaillé), Harold Werner (La Crique), Nathan Parent (Camus), Thomas Goldberg (L'Aztec) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a. Synchronsprecher: Michael Lott (Le père Lebrac) u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

"Ihr Schlappschwänze!". Schon immer bekämpfen sich die Kinder der Nachbardörfer Longeverne und Velrans ohne Gnade. Doch diese Beschimpfung kann sich keiner gefallen lassen - das bedeutet Krieg! Lebrac, Anführer der Longeverne-Bande, ersinnt eine besondere Kriegslist: den Gefangenen werden alle Knöpfe ihrer Kleidung abgeschnitten - besiegt und gedemütigt ist ihnen auch noch der Ärger zu Hause sicher. Und der Kampf hat jetzt einen Namen: Krieg der Knöpfe.

Als die hübsche Violette neu ins Dorf kommt, wird aus der Unbekümmertheit des Kriegsspiels plötzlich Ernst. Denn im März 1944 hält auch in Südfrankreich der große Krieg Einzug. Eigentlich heißt Violette Myriam, ist Jüdin und wird durch einen Verrat bedroht. Jetzt gilt es zusammenzuhalten! Die Kinder und die Eltern aus den verfeindeten Dörfern haben nun keine andere Wahl, als sich zu verbünden und gemeinsam auf der richtigen Seite zu stehen ...

Quelle: Delphi Filmverleih (Presseheft)

Herr K. meint ...

Neuadaption des Romans "La Guerre des boutons" (1912) von Louis Pergaud (1882-1915). Regisseur und Drehbuchautor Christophe Barratier ("Die Kinder des Monsieur Mathieu") verlegt die Handlung in das Jahr 1944.

Filmzitate

Texteinblendungen am Ende des Films:

Violette n'a jamais retrouvé ses parents. / Quelques mois plus tard, dans la France libérée, elle revint s'installer à Longeverne, en compagnie de Simone.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 6 Jahren.
  • FR: TP - Tous publics.

FSK (Freigabebegründung):

Der Kinderfilm spielt im Jahr 1944 in Frankreich, das von Deutschen besetzt ist. Im Mittelpunkt stehen zwei Kinderbanden aus verschiedenen Dörfern, die sich einen Kleinkrieg liefern. Dabei greift die Geschichte auch das Thema der Judenverfolgung durch die Nazis auf. Kindern ab 6 Jahren wird sich die Tragweite der Geschichte noch nicht erschließen, gleichwohl bewegen sich gelegentliche bedrohliche Szenen (etwa Kampfszenen zwischen den Jungs oder wenn einzelne Mitglieder der beiden Gruppen in die Gewalt der jeweils anderen Gruppe geraten) in einem Rahmen, der für diese Altersstufe keine Überforderung darstellt. Zudem sorgen zahlreiche heitere Szenen sowie die freundliche Grundstimmung für ausreichend entspannende Momente. Das Gut-Böse-Schema in der Figurenzeichnung ist für junge Zuschauer verständlich. Gewalt wird nicht als Mittel der Problemlösung dargestellt: Die Kinder lösen ihre Probleme aus eigener Kraft und auch die Erwachsenen kommen bei Konfrontationen ohne Gewalt aus.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 16.04.12]

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