Filmplakat

Du hast es versprochen (Bildnachweis: Falcom)© Falcom

Du hast es versprochen

Stab und Besetzung

Originaltitel: Du hast es versprochen. Internationaler Titel: Forgotten. Festivals: 08.09.2012 (Filmfestspiele Venedig), 28.09.2012 (Filmfest Hamburg). Kinostart: 20.12.2012 (DE). Verleih: Falcom Media (DE). Länge: 101:55 Min. (FSK, 24 fps) bzw. 102 Min. (Presseheft). FSK: ab 16 Jahren (Freigabekarte). FBW: -

Regie: Alex Schmidt. Drehbuch: Alex Schmidt & Valentin Mereutza. Kamera: Wedigo von Schultzendorff. Schnitt: Andreas Radtke. Szenenbild: Jörg Möhring (Szenenbild), Dirk Waldeck (Art Director). Kostümbild: Maria Schicker. Maskenbild: Nadine Tschöpe & Mandula Hilf (Maskenbild), Thommy Opatz (SFX-Maske). Musik: Marian Lux. Ton: Benjamin Krbetschek (Ton & Sounddesign), Benjamin Krbetschek (Supervising Sound Editor). Visuelle Effekte: Benni Diez (...).

Darsteller: Mina Tander (Hanna), Laura de Boer (Clarissa/Maria), Lina Köhlert (Lea Merten), Mia Kasalo (Tamara/Maria), Greta Oceana Dethlefs (Hanna (jung)), Alina Sophie Antoniadis (Clarissa (jung)), William Boer (Marcus (jung)), Katharina Thalbach (Gabriela), Max Riemelt (Marcus), Thomas Sarbacher (Tim), Clemens Schick (Johannes) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a.

Inhalt

Synopsis (Presseheft):

Hanna und Clarissa waren als Kinder beste Freundinnen. Zusammen mit ihren Eltern verbrachten sie ihre Ferien auf einer kleinen Insel. Kurz nach Hannas neuntem Geburtstag bricht der Kontakt unvermittelt ab und erst 25 Jahre später kommt es zu einem Wiedersehen. Hanna (34) ist mittlerweile verheiratet, hat eine siebenjährige Tochter und arbeitet als Oberärztin in einem Krankenhaus. Dort trifft sie auf ihre alte Freundin, die nach einer Tablettenüberdosis in die Notaufnahme eingeliefert wurde. Die beiden Frauen freunden sich rasch wieder an, verbringen wundervolle Stunden miteinander und beschließen wie früher ein paar Tage auf der Insel zu verbringen. Gemeinsam mit Hannas Tochter Lea fahren sie zurück an den Ort ihrer Kindheit. Doch was als entspannter Freundinnenurlaub beginnt, wird für Hanna bald zum Albtraum. Sie erfährt von einem Mädchen aus dem Dorf, das vor genau 25 Jahren verschwunden ist. Das Kind soll Hannas beste Freundin gewesen sein, doch seltsamerweise kann sie sich daran überhaupt nicht erinnern. Immer mehr fühlt Hanna sich von dem Geist des kleinen Mädchens verfolgt und begibt sich verzweifelt auf die Suche nach ihrer Vergangenheit. Doch je näher sie der Wahrheit kommt, desto enger schließt sich der Kreis um sie und ihre Tochter. Hanna beginnt schließlich an ihrem eigenen Verstand zu zweifeln, kann zwischen Wahn und Wirklichkeit kaum mehr unterscheiden. Doch sie muss sich erinnern, bevor sie alles verliert.

Quelle: Falcom Media (Presseheft) [PDF]

Herr K. meint ...

Ambitionierter, stimmungsvoll fotografierter deutscher Genrefilm von Alex (= Alexandra) Schmidt über Geister der Vergangenheit mit vielen (gegen Ende vielleicht etwas zu vielen) überraschenden Wendungen.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 16 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Der Mysterythriller erzählt von zwei jungen Frauen, die als Kinder beste Freundinnen waren und viele Jahre später an diese Freundschaft anknüpfen. Als sie gemeinsam auf die Insel reisen, auf der sie als Kinder ihre Ferien verbrachten, wird ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit zu einer tödlichen Gefahr. Die Inszenierung erzeugt mit den klassischen Mitteln von Thriller und Horrorfilm eine geheimnisvoll-bedrohliche Atmosphäre. Obwohl konkrete Gewaltdarstellungen spärlich sind, birgt der Film für Jugendliche unter 16 Jahren die Gefahr einer emotionalen Überforderung und Ängstigung. 16-Jährige können jedoch auf der Basis ihrer Genreerfahrung sowohl mit der Intensität der Spannung umgehen wie auch mit einzelnen Schockmomenten. Hinter dem Spiel des Films mit menschlichen Urängsten erkennt diese Altersgruppe auch die Themen Freundschaft, Loyalität und Verrat und kann sich mit ihnen konstruktiv auseinandersetzen. Eine Überforderung ist für sie daher auszuschließen.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 31.05.13]