Filmplakat (DE)

Der Schnee am Kilimandscharo (Bildnachweis: Arsenal)© Arsenal

Filmplakat (FR)

Les neiges du Kilimandjaro (Bildnachweis: Diaphana)© Diaphana

Der Schnee am Kilimandscharo

Stab und Besetzung

Originaltitel: Les neiges du Kilimandjaro. Internationaler Titel: Snows of Kilimanjaro. Festivals: 14.05.2011 (Festival de Cannes). Kinostart: 16.11.2011 (FR), 15.03.2012 (DE). Verleih: Arsenal Filmverleih (DE). Länge: 107 Min. (Presseheft) bzw. 107:17 Min. (FSK). FSK: ab 12 Jahren (Freigabekarte). FBW: -

Regie: Robert Guédiguian. Drehbuch: Jean-Louis Milesi & Robert Guédiguian. Kamera: Pierre Milon. Schnitt: Bernard Sasia. Szenenbild: Michel Vandestien (Chef décorateur). Kostümbild: Juliette Chanaud (Chef costumière). Maskenbild: Maïté Alonso-Pedron (Chef maquilleuse). Musik: - Ton: Laurent Lafran (Ingénieur du son), Armelle Mahé (Mixage).

Darsteller: Ariane Ascaride (Marie-Claire), Jean-Pierre Darroussin (Michel), Gérard Meylan (Raoul), Grégoire Leprince-Ringuet (Christophe), Marilyne Canto (Denise), Anaïs Demoustier (Flo), Adrien Jolivet (Gilles), Robinson Stévenin (Le commissaire), Karole Rocher (La mère de Christophe) [in der Reihenfolge des Abspanns] u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Michel lebt zufrieden mit seiner Frau Marie-Claire in Marseille. Die beiden sind seit 30 Jahren ein glückliches Paar und sie lieben sich und ihr Leben: Die Kinder und Enkelkinder wohnen in der Nähe, sie schätzen ihre engen Freunde und sind stolz auf ihr politisches Engagement in der Gewerkschaft. Selbst als Michel einige der Hafenarbeiter entlassen muss und sich aus Solidarität selbst kündigt, trübt das seine Existenz nicht durchgreifend.

Diese elementare Zufriedenheit wird aber jäh zerrüttet, als zwei maskierte und bewaffnete Männer Michel und Marie-Claire beim Nachtessen bei Freunden überfallen, fesseln und ihre Ersparnisse stehlen. Der Schock sitzt tief und die Wut steigt, als Michel erfährt, dass der Überfall von einem jungen ehemaligen Arbeitskamerad organisiert wurde, der ebenfalls die Stelle verlor.

Michel und Marie-Claire begreifen jedoch später, dass ihr Angreifer Christophe aus einer Zwangslage heraus gehandelt hat. Er lebt alleine mit seinen zwei jüngeren Brüdern, die er gewissenhaft umsorgt und für deren Zukunft er aufkommen muss ...

Quelle: Arsenal Filmverleih (Presseheft)

Auszeichnungen

  • Europäisches Parlament: Lux-Filmpreis 2011 (Verleihung am 12.11.2011)

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 12 Jahren.
  • FR: TP - Tous publics.

FSK (Freigabebegründung):

Sozialdrama über zwei Ehepaare, deren Leben nach einem Überfall aus den Fugen zu geraten droht: Einer der Männer erkennt einen der Täter, einen Jugendlichen aus prekären Verhältnissen, und erstattet Strafanzeige, zeigt dann aber ein gewisses Verständnis für dessen Handeln. Damit wiederum stößt er bei den anderen Opfern auf größtes Unverständnis. Die Darstellung des Überfalls wirkt in ihrer Plötzlichkeit und Heftigkeit durchaus verschreckend, allerdings dauert die Szene nicht allzu lange und bewegt sich in einem Rahmen, der ab 12-Jährige nicht beeinträchtigt. Auch die Thematisierung sozialer Probleme und urbaner Kriminalität erfolgt in einer differenzierten Form, die auf Zuschauer dieser Altersgruppe weder irritierend noch desorientierend wirkt. Die Folgen des Überfalls werden gut aufgefangen und der Film ist von einer positiven Atmosphäre und einer humanistischen Grundstimmung geprägt, welche die dramatischen zwischenmenschlichen Konflikte auffängt.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 25.03.12]