Filmplakat

Der Preis (Bildnachweis: Filmgalerie 451)© Filmgalerie 451

Der Preis

Stab und Besetzung

Originaltitel: Der Preis. Internationaler Titel: The Prize. Festivals: 16.02.2011 (Filmfestspiele Berlin), 08.11.2011 (Filmfest Braunschweig). Kinostart: 22.03.2012 (DE). Verleih: Filmgalerie 451 (DE). Länge: 83 Min. (Presseheft) bzw. 86:05 Min. (FSK). FSK: ab 6 Jahren (Freigabekarte). FBW: besonders wertvoll (Begründung).

Regie: Elke Hauck. Drehbuch: Peggy Lehmann & Elke Hauck. Kamera: Michael Kotschi. Schnitt: Stefan Stabenow [zusätzlich im Abspann: Oli Weiss & Stefan Oliveira-Pita]. Szenenbild: Angelica Böhm (Szenenbild), Marko Kaiser (Außenrequisite), Christine Jahn & Frank Jankowski (Innenrequisite). Kostümbild: Sonja Hesse. Maskenbild: Jana Schulze & Mandula Hilf (Maske). Musik: Rainer Oleak. Ton: Johannes Doberenz (Tonmeister), Sebastian Schmidt & David Ziegler (Sound Design), Olaf Mehl (Mischung).

Darsteller: Florian Panzner (Alexander Beck), Anne Kanis (Nicole), Guntbert Warns (Manfred Lange), Wiebke Bachmann (Jeanette), Sven Gielnik (Alexander( jung)), Vincent Krüger (Michael), Vanessa Krüger (Nicole (jung)) [in der Reihenfolge der Titelsequenz], Christian Näthe (Udo) u.a.

Inhalt

Synopsis (Presseheft):

Der Architekt Alexander Beck hat einen Preis gewonnen. Nach seinem Plan sollen Plattenbauten in Thüringen modernisiert werden. Er reist von Frankfurt am Main in die ostdeutsche Provinz - und gleichzeitig zurück in seine Vergangenheit, denn die Kleinstadt in Thüringen ist seine Heimatstadt, und die Wohnblocks, an die er jetzt Hand anlegt, sind genau jene, in denen er aufgewachsen ist und wo ihn einige Bewohner noch als Alex kennen, Alex von der FDJ.

Alex wird mit einer Zeit seines Lebens konfrontiert, die er lange verdrängt hatte. Er wird an seine erste große Liebe erinnert und das bittere Ende einer Freundschaft.

Seit ihren Kindertagen waren Alex und das Geschwisterpaar Michael und Nicole ein unzertrennliches Trio. Michael war Punk und unangepasst, wollte raus, frei sein und tat alles, um ein Sportstipendium zu bekommen. Alex war mehr Konformist, der sich mit den Umständen arrangierte. Und er war in Nicole verliebt, traute sich aber lange nicht, es ihr zu sagen. Als Michael diese Verbindung torpediert, kommt es zum Bruch. Alex ist verletzt und verrät Michael. Er verliert damit nicht nur seinen besten Freund, sondern auch Nicole.

Langsam nähert sich Alexander jetzt seiner Vergangenheit und versucht im Wiedersehen mit Nicole zu begreifen, was damals, 1988, wirklich geschah.

Quelle: Filmgalerie 451 (Presseheft)

Herr K. meint ...

TV-Produktionsfaktor-Check: Der Film ist eine Produktion von Schiwago Film (Produzenten: Martin Lehwald, Marcos Kantis & Michal Pokorny, Producer: Meike Götz) in Koproduktion mit dem SWR (Redaktion: Stefanie Groß).

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 6 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Drama über einen Architekten, der in seine thüringische Heimatstadt zurückkehrt, dort seiner Jugendliebe wieder begegnet und sich seiner Vergangenheit stellen muss: Die Verbindung zu ihrem Bruder, seinem besten Freund, war in den 1980er Jahren wegen ihrer sehr unterschiedlichen Haltung zum DDR-Regime zerbrochen - mit dramatischen Folgen. Die Inszenierung wechselt zwischen den beiden Zeitebenen der Handlung und thematisiert in nachdenklicher Atmosphäre Fragen von Verantwortung und Schuld. Obwohl der Film sich eindeutig an Erwachsene richtet und Kindern viele Aspekte unverständlich bleiben werden, können bereits 6-Jährige ihn ohne das Risiko einer Beeinträchtigung ansehen. Er ist durchweg ruhig erzählt, stellt auch dramatische Ereignisse dezent dar und beinhaltet keine problematischen Bilder.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 14.07.12]