Filmplakat

Wunderkinder (Bildnachweis: Studiocanal)© Studiocanal

DVD-Cover (2012)

Wunderkinder (Bildnachweis: Studiocanal HE)© Studiocanal HE

Wunderkinder

Stab und Besetzung

Originaltitel: Wunderkinder. Festivals: 07.07.2011 (Jerusalem Film Festival). Kinostart: 06.10.2011 (DE). Verleih: Studiocanal Filmverleih (DE). Länge: 100 Min. (Presseheft) bzw. 100:09 Min. (FSK). FSK: ab 12 Jahren (Freigabekarte). FBW: wertvoll (Begründung).

Regie: Marcus O. Rosenmüller. Drehbuch: Stephen Glantz, Rolf Schübel, Marcus O. Rosenmüller & Kris Karathomas, nach einer Story von Art Bernd. Kamera: Roman Nowocien. Schnitt: Raimund Vienken. Szenenbild: Petra Albert (Szenenbild). Kostümbild: Mirjam Muschel. Maskenbild: Dörte Eben & Lena Lazzarotto (Maskenbild). Musik: Martin Stock. Ton: Dirk Homann (Original-Ton). Visuelle Effekte: Falk Gärtner & Olaf Skrzipczyk (VFX Supervisors).

Darsteller: Mathilda Adamik (Hanna Reich / Enkelin Nina), Elin Kolev (Abrascha Kaplan), Imogen Burrell (Larissa Brodsky), Kai Wiesinger (Max Reich), Catherine Flemming (Helga Reich), Gudrun Landgrebe (Irina Salomonowa), Konstantin Wecker (SS-Standartenführer Schwartow), Gedeon Burkhard (Dr. Boris Brodsky), Natalia Avelon (Rachel Brodsky), Mark Zak (Samuel Kaplan), Dagmar Sachse (Lara Kaplan), Michael Mendl (Aaron Kaplan), Rolf Kanies (Oberst Tapilin), Michael Brandner (Alexi), John Friedmann (SS-Sturmbannführer Becker), Brigitte Grothum (Hanna Reich im Alter), Mathias Eysen (Abrascha Kaplan im Alter), Sharon Brauner (Managerin), Cornelia Saborowski (Köchin) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Ukraine, 1941: Der junge, hochbegabte Violinist Abrascha (...) und die nicht minder begabte Pianistin Larissa (...) werden als Wunderkinder der klassischen Musik gefeiert. Sie spielen in den großen Konzertsälen Russlands - vor der Parteielite und sogar vor Stalin. Hanna (...), Tochter des deutschen Brauers Max Reich (...) sowie seiner Frau Helga (...), ist selbst eine talentierte Geigerin und wünscht sich nichts sehnlicher, als Unterricht mit den russischen Wunderkindern zu bekommen. Larissa und Abrascha reagieren verhalten. Erst als ihre Lehrerin Irina Salmonova (...) einwilligt, auch Hanna zu unterrichten, entwickelt sich zwischen den Kindern eine innige Freundschaft. Aber bald wird sie auf eine harte Probe gestellt. Nach dem Angriff der Deutschen auf Russland müssen sich die Reichs verstecken. Und die jüdischen Familien von Larissa und Abrascha helfen ihnen.

Quelle: Studiocanal Filmverleih (Presseheft)

Auszeichnungen

  • Jerusalem Film Festival 2011: Avner Shalev Yad Vashem Chairman's Award

Avner Shalev Yad Vashem Chairman's Award (Begründung):

The film is dedicated to the memory of half a million Jewish children who perished during the Holocaust and tells the story of the friendship between children growing up during the darkest time of the Jewish people. Their story is told in an unusual and delicate manner that steers away from banality. The choice to include children in each one of the film's scenes is commended for its thought and natural execution. We also commend the choice of the Jewish family to hide a German family and vice-versa.

Quelle: Jerusalem Film Festival (www.jff.org.il)

Herr K. meint ...

Ich sag' nur einen Satz: Der Film ist eine Produktion der CCC Filmkunst (= Alice Brauner und Artur Brauner) in Koproduktion mit ARD Degeto ...

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 12 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Kriegsdrama, angesiedelt in der Ukraine des Jahres 1941. Zwei russisch-jüdische Musik-"Wunderkinder" entwickeln eine tiefe Freundschaft zur einem deutschen Mädchen. Als die deutsche Wehrmacht Russland angreift, können beide Familien nur durch gegenseitige Hilfe überleben. Auf Grund der wirkungsstark inszenierten Willkür und Grausamkeit der deutschen Soldaten gegenüber den Juden stellt der Film für Jugendliche ab 12 Jahren eine emotionale Herausforderung dar. Von einer Überforderung ist gleichwohl nicht auszugehen, da Zuschauer dieser Altersstufe bereits in der Lage sind, die dargestellten Geschehnisse historisch einzuordnen und entsprechend zu verarbeiten. Zudem verzichtet der Film trotz einer intensiven, von ständiger Angst und Bedrohung geprägten Atmosphäre auf detaillierte Gewaltdarstellungen. Der versöhnliche Ausgang trägt am Ende noch einmal zur emotionalen Entlastung bei.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 26.10.11]