Filmplakat

The Bang Bang Club (Bildnachweis: Senator)© Senator

DVD-Cover

The Bang Bang Club (Bildnachweis: Universum)© Universum

The Bang Bang Club

Stab und Besetzung

Originaltitel: The Bang Bang Club. Kinostart: 15.09.2010 (Toronto International Film Festival), 22.04.2011 (US eingeschränkt), 23.06.2011 (DE). Verleih: Senator Film Verleih (DE). Länge: 107:59 Min. (FSK) bzw. 108 Min. (Presseheft). FSK: ab 12 Jahren (Freigabekarte). FBW: -

Regie: Steven Silver. Drehbuch: Steven Silver, nach dem Buch von Greg Marinovich und João Silva. Kamera: Miroslaw Baszak. Schnitt: Ronald Sanders. Szenenbild: Emelia Weavind (Production Designer), Shane Bunce (Art Director). Kostümbild: Ruy Filipe. Maskenbild: Annie Bartels (Key Hair & Make-up Artist). Musik: Philip Miller. Ton: Nico Louw (Sound Recordist/Mixer), David McCallum (Supervising Sound Editor), Lou Solakofski & Kirk Lynds (Re-Recording Mixers). Visuelle Effekte: Lon Molnar (Visual Effects Supervisor, Intelligent Creatures).

Darsteller: Ryan Phillippe (Greg), Malin Akerman (Robin), Taylor Kitsch (Kevin), Frank Rautenbach (Ken), Neels Van Jaarsveld (João) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a. Synchronsprecher: Karlo Hackenberger (Greg Marinovich) u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Bang Bang Club nannte man die vier Kriegsfotografen Greg Marinovich (...), Kevin Carter (...), Ken Oosterbroek (...) und João Silva (...), deren erschütternde Bilder der blutigen letzten Tage weißer Herrschaft in Südafrika um die Welt gingen. Regisseur Steven Silver verdichtet die wahre Geschichte zu einem fesselnden Actionfilm und zeigt das moralische Dilemma ihres lebensgefährlichen Jobs: Wie weit darf und muss man für ein gutes Foto gehen? Ihre Bilder bewegten die Welt - aber nicht alle der vier Freunde sollten die Jagd nach dem besten Schuss überleben ...

Quelle: Senator Film Verleih (Presseheft)

Herr K. meint ...

Greg Marinovich erhielt den Pulitzer-Preis 1991 in der Kategorie "Spot News Photography" ("For a series of photographs of supporters of South Africa's African National Congress brutally murdering a man they believed to be a Zulu spy"), Kevin Carter erhielt den Pulitzer-Preis 1994 in der Kategorie "Feature Photography" ("For a picture first published in The New York Times of a starving Sudanese girl who collapsed on her way to a feeding center while a vulture waited nearby").

Filmzitate

Texteinblendungen zu Beginn des Films:

Zwischen 1990 und 1994 führte die Apartheid-Regierung einen geheimen Krieg gegen Nelson Mandelas Partei ANC und deren Anhänger. / In diesem Krieg fand die Regierung einen mächtigen Verbündeten: die Inkatha-Bewegung mit ihren Tausenden Zulu-Kriegern.

Kevin Carter Abschiedsbrief:

Mein Name ist Kevin Carter. Ohne Telefon, Geld für Miete, Geld um Schulden zu bezahlen, Geld! Ich werde verfolgt von Erinnerungen an Tötungen und Leichen und Zorn und Schmerz, an mordende Henker und schießwütige Irre, oft Polizisten. Ich bin auf dem Weg zu Ken, wenn ich Glück habe. (My name is Kevin Carter. Without phone, money for rent, money for debts, money! I am haunted by the vivid memories of killings and corpses and anger and pain, of killer executioners, of trigger-happy madmen, often police. I have gone to join Ken if I am that lucky.)

Texteinblendungen am Ende des Films:

Im Jahr 2000 erhielt João Silva einen festen Vertrag als Fotograf bei der "New York Times". Er hat in Ruanda, Kroatien, Israel, Pakistan, Somalia, im Sudan, im Irak und in Afghanistan gearbeitet. / Zwischen seinen Aufträgen lebt er mit seiner Frau Vivian und seinen zwei Kindern in Johannesburg. // Greg Marinovich hatte Aufträge in Serbien, Israel, Westafrika, im Sudan und in Angola. / Er wurde drei weitere Male angeschossen. / Heute lebt er mit seiner Frau Leonie und und ihren zwei Kindern in Johannesburg. Er arbeitet nicht mehr als Kriegsfotograf.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 12 Jahren.
  • GB: 15 - Suitable only for 15 years and over (Consumer Advice: Contains very strong violence and language and soft drug use) [Video].
  • US: R - Restricted (Reason: Rated R for strong brutal violence, disturbing images, pervasive language, some drug use and sexual content).

FSK (Freigabebegründung):

Von wahren Geschehnissen inspirierter Actionfilm: Im Mittelpunkt stehen vier Kriegsfotografen, die aus Südafrika kurz vor dem Fall der Apartheid berichteten und deren erschütternde Bilder der blutigen letzten Tage weißer Herrschaft um die Welt gingen. Mit großer Eindringlichkeit und teils auch in drastischen Bildern schildert der mit dokumentarischem Gestus inszenierte Film die Verbrechen an der schwarzafrikanischen Bevölkerung. Der Film setzt diese Verbrechen nicht reißerisch in Szene. Es geht vor allem darum, die Grausamkeiten des damaligen Regimes zu thematisieren und nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Auf Grund dieser Einbettung in ein zeit- und gesellschaftspolitisch relevantes Thema ist eine Überforderung für Jugendliche ab 12 Jahren nicht zu befürchten. Die Medienkompetenz und das Wissen um vergleichbare Konflikte und Kriege ist bei Zuschauern dieser Altersgruppe in aller Regel bereits ausgeprägt genug, um die dargestellten Problematiken einzuordnen und zu reflektieren.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 25.11.11]

Literaturhinweise

  • Marinovich, Greg & Silva, João (2000). The Bang-Bang Club. Snapshots from a Hidden War. New York: Basic Books. [LoC]

Web-Tipps

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  5. Pulitzer Preis [41:33]
  6. Der Club [50:37]
  7. Angriff in Boipatong [1:01:41]
  8. Kevins Bild [1:12:18]
  9. Tot [1:22:22]
  10. Epilog [1:33:11]

Quelle: Senator Home Entertainment (EAN: 4013575593392)