Filmplakat

Taste the Waste (Bildnachweis: W-film)© W-film

Buch-Cover

Die Essensvernichter (Bildnachweis: Kiepenheuer & Witsch)© Kiepenheuer & Witsch

Taste the Waste

Stab und Besetzung

Originaltitel: Taste the Waste. Kinostart: 18.02.2011 (Filmfestspiele Berlin), 08.09.2011 (DE). Verleih: W-film Distribution (DE). Länge: 88 Min. (Presseheft) bzw. 91:30 Min. (FSK). FSK: ohne Altersbeschränkung (Freigabekarte). FBW: -

Regie: Valentin Thurn. Drehbuch: Valentin Thurn. Kamera: Roland Breitschuh. Schnitt: Birgit Köster. Musik: Pluramon. Ton: Ralf Gromann (Ton), Peter Aufderhaar (Sound Design), Falk Möller (Mischung).

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen: Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt den Verbraucher erreicht. Und fast niemand kennt das Ausmaß der Verschwendung.

Valentin Thurn fragt mit "Taste The Waste": Wer macht aus Essen Müll? Welche Folgen hat die globale Nahrungsmittel-Vernichtung für das Klima? Und für die Ernährung von sieben Milliarden Menschen? Der Film findet Antworten bei Bauern, Supermarkt-Direktoren, Müllarbeitern und Köchen. In Deutschland, Österreich, Japan, Frankreich, Kamerun, Italien und den Vereinigten Staaten. Und er findet Menschen, die unserem Essen mehr Wertschätzung entgegenbringen und Alternativen entwickelt haben, um die Verschwendung zu stoppen.

Quelle: W-film Distribution (Presseheft)

Filmzitate

Texteinblendungen:

Jedes Jahr werden in der EU 90 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. / Geladen in Lastwagen wäre das eine Kolonne einmal rund um den Äquator.

Die Halbierung des Lebensmittelmülls wärde ebenso viele Klimagase vermeiden wie die Stillegung jedes zweiten Autos.

Mit dem Essen, das wir in Europa und Nordamerika wegwerfen, könnten alle Hungernden der Welt [dreimal] satt werden.

Weil es in der EU verboten ist, Speisereste und Supermarktabfälle als Tierfutter zu nutzen, müssen fünf Millionen Tonnen Getreide zusätzlich angebaut werden. / Das entspricht der Ernte von ganz Österreich.

Friedrich Wilhelm Graefe zu Baringdorf hat durch sein Engagement die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen dazu bewegt, einen Runden Tisch für Handel und Bauern ins Leben zu rufen.

Véronique Abounà Ndong wurde mittlerweile entlassen, weil sie und ihr Chef unterschiedlicher Meinung darüber waren, was gut ist und was weggeworfen werden soll.

Timothy Jones wurde nach der Schließung seines Instituts zum Aktivisten: Er hat Hundertausende in den USA dazu animiert, Mitglied einer Lebensmittel-Kooperative zu werden.

Felicitas Schneider hat durch ihren Einsatz erreicht, dass jetzt auch die deutsche Bundesregierung den Lebensmittelmüll wissenschaftlich untersuchen lässt.

Thomas Pocher verzichtet in seinem Supermarkt auf Sonderangebote wie "Zahl 1 - nimm 2", damit die Kunden nicht mehr kaufen als sie tatsächlich brauchen.

Literaturhinweise

  • Kreutzberger, Stefan & Thurn, Valentin (2011). Die Essensvernichter. Warum die Hälfte aller Lebensmittel im Müll landet und wer dafür verantwortlich ist. Köln: Kiepenheuer & Witsch. [DNB]

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