Filmplakat

Sommer der Gaukler (Bildnachweis: Movienet)© Movienet

Buch-Cover (TB)

Sommer der Gaukler (Bildnachweis: btb)© btb

Sommer der Gaukler

Stab und Besetzung

Originaltitel: Sommer der Gaukler. Kinostart: 22.12.2011 (DE). Verleih: Movienet Film (DE). Länge: 109:55 Min. (FSK) bzw. 110 Min. (Presseheft). FSK: ab 6 Jahren (Freigabekarte). FBW: besonders wertvoll (Begründung).

Regie: Marcus H. Rosenmüller. Drehbuch: Klaus Wolfertstetter & Robert Hültner, nach Motiven des Romans "Der Sommer der Gaukler" von Robert Hültner. Kamera: Stefan Biebl. Schnitt: Georg Söring. Szenenbild: Josef Sanktjohanser (Szenenbild), Barbara Bernhard (Art Director). Kostümbild: Walter Schwarzmeier. Maskenbild: Anette Keiser & Waldemar Pokromski (Maskenbild). Musik: Gerd Baumann. Ton: Michael Vetter (Ton), André Bendocchi-Alves & Hubertus Rath (Mischtonmeister). Visuelle Effekte: David Laubsch (Visual Effects Supervisor).

Darsteller: Max von Thun (Emanuel Schikaneder), Lisa Potthoff (Eleonore Schikaneder), Nicholas Ofczarek (Wallerschenk), Maxi Schafroth (Georg Vester), Anna Maria Sturm (Babette Paccoli), Michael Kranz (Alfons), Anna Brüggemann (Maria), Erwin Steinhauer (Franz Paccoli), Martin Weinek (Gastwirt Kolber), Florian Teichtmeister (Wolfgang Amadeus Mozart), Butz Ulrich Buse (Richter), Fritz Karl (Baron von Playen), Christian Lerch (Vorarbeiter) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Sommer 1780. Auf dem Weg nach Salzburg bleibt die Theatergruppe um Emanuel Schikaneder (...) und seine treue Gattin und kreative Unterstützung Eleonore (...) mangels Geld, Ideen und Spielerlaubnis in einem kargen Bergdorf nahe der österreichischen Grenze hängen. Dort eskaliert gerade eine Auseinandersetzung der Bergleute mit dem geizigen Bergwerksbesitzer Paccoli (...), der seine Angestellten aus Geldgier in schlecht gesicherte Stollen schickt und täglich das Leben der hart arbeitenden Männer aufs Spiel setzt. Der Bergarbeiter Georg Vester (...) aus dem Allgäu stolpert unversehens in die aufgeheizte Situation und wird für die einfachen Kumpel eine Art Heilsfigur. Schikaneder entdeckt in der sich anbahnenden Revolte schnell die Basis für ein neues Stück. Doch nicht nur die Bergarbeiter rebellieren, auch Schikaneders Ensemble geht wenig später auf die Barrikaden.

Eine kurzfristig anberaumte Freilichtaufführung der Truppe, zu der sich auch noch kein Geringerer als Wolfgang Amadeus Mozart (...) ankündigt, führt zu heftigen Turbulenzen ...

Quelle: Movienet Film (Presseheft)

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 6 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Der komödiantische Historienfilm spielt im Jahr 1780 und erzählt von einer verarmten Theatertruppe, die in einem österreichischen Bergdorf strandet. Ihr Leiter Emanuel Schikaneder erfährt durch die dort ausgebeuteten Bergarbeiter ungeahnte Inspiration zu einem neuen Stück und wird nach allerlei Verwicklungen auch zum künstlerischen Partner Wolfgang Amadeus Mozarts. Die Inszenierung des Films verflechtet die Realität seiner Zeit mit den Fiktionen des Theaters und setzt die turbulenten Erlebnisse seiner Protagonisten in komödiantischem Tempo und mit pointierten Dialogen in Szene. Auch wenn kleinere Kinder durch die Wechsel der Realitätsebenen und dramatische sowie düstere Elemente überfordert werden könnten, sind doch bereits 6-Jährige in der Lage, diese Aspekte in den spielerischen Kontext einzuordnen und entsprechend zu verarbeiten. Ruhige Passagen und musikalische Einschübe erleichtern ihnen ebenso wie die klare dramaturgische Auflösung der Konflikte die Distanzierung.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 25.12.11]

Literaturhinweise

  • Hültner, Robert (2006). Der Sommer der Gaukler. München: btb. [DNB]
  • Hültner, Robert (2010). Der Sommer der Gaukler. München: btb (btb 74012). [DNB; Taschenbuchausgabe]