Filmplakat

Hell (Bildnachweis: Paramount)© Paramount

DVD-Cover

Hell (Bildnachweis: Paramount HE)© Paramount HE

Hell

Stab und Besetzung

Originaltitel: Hell. Kinostart: 28.06.2011 (Filmfest München). Kinostart: 22.09.2011 (DE). Verleih: Paramount Pictures Germany (DE). Länge: 86 Min. (Presseheft) bzw. 89:08 Min. (FSK). FSK: ab 16 Jahren (Freigabekarte). FBW: besonders wertvoll (Begründung).

Regie: Tim Fehlbaum. Drehbuch: Tim Fehlbaum, Oliver Kahl & Thomas Wöbke. Kamera: Markus Förderer & Tim Fehlbaum. Schnitt: Andreas Menn. Szenenbild: Heike Lange (Szenenbild), Kerstin Grund (Außenrequisite), Doro Polstorff (Innenrequisite). Kostümbild: Leonie Leuenberger. Maskenbild: Georg Korpás & Christina Baier (Maskenbild). Musik: Lorenz Dangel. Ton: Hugo Poletti (Ton), Hubert Bartholomae (Mischung), Jan Illing (Sounddesign). Spezialeffekte: Jan Singh (SFX, Star Effects). Visuelle Effekte: Andreas Menn (Visual Effects und VFX Koordination).

Darsteller: Hannah Herzsprung (Marie), Lars Eidinger (Phillip), Stipe Erceg (Tom), Lisa Vicari (Leonie), Angela Winkler (Bäuerin) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Einst spendete sie Leben, Licht und Wärme. Doch nun hat die Sonne die Erde mit ihrer entfesselten Strahlkraft in verdörrtes, lebloses Ödland verwandelt. Deutschland ist nicht verschont geblieben. Wälder sind versengt, Tierkadaver säumen die Straßen. Nur wer sich gegen das blendende Licht der Sonne schützt, hat eine Chance zu überleben. Wie Marie (...), die mit ihrer kleinen Schwester Leonie (...) und Phillip (...) in einem abgedunkelten Auto Richtung Gebirge fährt: Dort, so heißt es, soll es Wasser geben! Es ist eine verzweifelte Irrfahrt ins Nirgendwo. Unterwegs lesen sie Tom (...) auf. Er erweist sich als unentbehrlich. Doch kann man ihm auch wirklich trauen? Die Anspannung in der kleinen Gruppe wächst. Dann werden die vier in einen Hinterhalt gelockt. Der Überlebenskampf beginnt ...

Quelle: Paramount Pictures Germany (Presseheft)

Auszeichnungen

  • 29. Filmfest München (29.06.2011): Förderpreis Deutscher Film - Regie (Tim Fehlbaum)
  • 33. Bayerischer Filmpreis (20.01.2012): Preis für den besten Schnitt (Andreas Menn)
  • 62. Deutscher Filmpreis (27.04.2012): Beste Filmmusik (Lorenz Dangel)
  • 22. Deutscher Kamerapreis (16.06.2012): Beste Kamera / Kinospielfilm (Markus Förderer) & Bester Schnitt / Kinospielfilm (Andreas Menn)

Förderpreis Deutscher Film - Regie (Begründung):

"hell" ist ein überragendes Regie-Debüt von großer Dichte und handwerklichem Können. Tim Fehlbaum schafft mit seiner ersten langen Regiearbeit etwas Außergewöhnliches: ein in Deutschland vernachlässigtes Genre mit extremer Stilsicherheit in der Visualität, mit Spannung und starkem Timing zu einem neuen Anfang zu bringen.

Bayerischer Filmpreis - Schnitt (Begründung):

Die großartige Bild- und Tonmontage von Andreas Menn im Endzeit-Thriller "Hell" von Nachwuchsregisseur Tim Fehlbaum lässt die Apokalypse fühlbar werden, schafft Ängste und Spannung und lotst die Charaktere, unter anderem dargestellt von Hannah Herzsprung und Stipe Erceg, atemlos durch eine aus den Fugen geratene Welt. Virtuos gelingt es Andreas Menn als Editor Regie, Kamera, Sounddesign und Visual Effects zu einem großen, weit über das Genre hinausgehenden Ganzen zu verflechten. Diese Leistung verdient den Bayerischen Filmpreis 2011.

Quelle: Bayerische Staatskanzlei, Pressemitteilung, 20.01.2012

Deutscher Kamerapreis - Kamera/Kinospielfilm (Begründung):

Die Kameraarbeit von Markus Förderer lotet mit eher bescheidenen finanziellen wie technischen Mitteln, dafür aber mit großer Phantasie die Grenzen des Science-Fiction-Genres aus. Sie lässt die sengende Hitze und das gleißende Licht einer Welt spüren, die ihrem Ende entgegen taumelt. So gelingt ihr, bewusst alles Gigantomanische meidend, eine innovative, eine außergewöhnliche Bildsprache.

Deutscher Kamerapreis - Schnitt/Kinospielfilm (Begründung):

Der Schnitt von Andreas Menn schafft es eindrucksvoll, Spannung aufzubauen und diese über achtzig Minuten aufrecht zu erhalten. Ungewöhnliche Perspektivwechsel überraschen den Zuschauer und ziehen ihn in den Bann dieses apokalyptischen Katz- und Maus-Spiels.

Filmzitate

Texteinblendungen zu Beginn des Films:

2016 - Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. In vier Jahren hat sich die Erdatmosphäre um 10° Celsius erwärmt. Wasser und Lebensmittel sind aufgebraucht. Gesellschaftliche Strukturen haben sich aufgelöst.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 16 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Postapokalyptischer Thriller über eine kleine Gruppe von Menschen, die in einer durch extreme Sonnenhitze verödeten Welt ums Überleben kämpfen müssen. Die Atmosphäre des Films ist von einer fortwährenden Anspannung, Bedrohung und Ausweglosigkeit geprägt. Dennoch gibt es für Jugendliche ab 16 Jahren ausreichend entlastende und positive Situationen, sodass eine emotionale Überforderung nicht zu befürchten ist. Die zum Teil intensiven Gewalt- und Tötungsszenen sind nicht spekulativ und selbstzweckhaft inszeniert, sondern schlüssig in die Dramaturgie der Geschichte eingebunden. Auch das optimistische Ende trägt dazu bei, dass ab 16-Jährige den Film gut verarbeiten können.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 20.05.12]

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