Filmplakat

Suicide Club (Bildnachweis: Kinostar)© Kinostar

DVD-Cover

Suicide Club (Bildnachweis: Lighthouse HE)© Lighthouse HE

Suicide Club

Stab und Besetzung

Originaltitel: Suicide Club. Festivals: 19.01.2010 (Max Ophüls Preis), 10.04.2011 (Tiburon International Film Festival). Kinostart: 25.11.2010 (DE). Verleih: Kinostar Filmverleih (DE). Länge: 96 Min. (Presseheft) bzw. 99:30 Min. (FSK). FSK: ab 12 Jahren (Freigabekarte). FBW: wertvoll (Begründung).

Regie: Olaf Saumer. Drehbuch: Olaf Saumer & Martin Saumer. Kamera: Thomas Förster. Schnitt: Olaf Saumer. Szenenbild: Bastian Fahrendorff & Tobias Bieseke (Szenenbild). Kostümbild: Franziska Hesse. Maskenbild: Ali Djawidan & Anja Dettweiler (Maskenbild). Musik: Thomas Bugert, Oliver Knieps & Harro Kobzik. Ton: Udo Baumhögger (Sound-Design & Mischung), Tobias Böhm (Originalton).

Darsteller: Klaus-Dieter Bange (Lothar), Hildegard Schroedter (Gisela), Katja Götz (Sylvi), Mathieu Süsstrunk (Mark), Arne Gottschling (Fabian), Christian Heiner Wolf (Markus), Andrea Cleven (Bettina) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a.

Inhalt

Synopsis (Presseheft):

Sie kennen sich nicht. Sie haben sich vorher noch nie gesehen. Und doch treffen sich diese fünf Menschen bei Sonnenaufgang auf einem Hochhausdach, um gemeinsam in den Tod zu springen. Doch dann kommt alles anders als geplant. Durch eine absurde Verkettung von Ereignissen müssen sie ihren Plan auf den Abend verschieben, während sie gemeinsam auf dem Dach festsitzen. Doch so ein Tag ist lang ...

Und so beginnen sie, sich miteinander zu beschäftigen, aus anfänglicher gegenseitiger Distanz und Ablehnung entwickelt sich eine ungeahnte Gemeinschaft. Unerwartete Herausforderungen schweißen die völlig unterschiedlichen Charaktere zusammen und sie beginnen, das Leben völlig neu zu entdecken. Die fünf erleben einen Tag, den keiner so schnell vergessen wird.

Quelle: Kinostar Filmverleih (Presseheft)

Klappentext (DVD-Cover):

Bei Sonnenaufgang treffen sich fünf Menschen auf einem Hochhausdach, um gemeinsam in den Tod zu springen. Fünf völlig unterschiedliche Charaktere. Keiner weiß von dem anderen, warum und weshalb dem Leben ein jähes Ende gesetzt werden soll. Nicht einmal die Namen wissen sie voneinander. Nur der unmittelbar bevorstehende gemeinsame Suizid verbindet alle auf eine tragische und bizarre Weise.

Doch durch eine absurde Verkettung von Ereignissen, müssen sie ihren Plan verschieben und gemeinsam dort oben bis zum Abend ausharren. Einer Insel inmitten des alltäglichen Trubels der Stadt, auf der die Fünf abgeschottet ganz in ihrer eigenen Welt für sich sind. Aus gegenseitiger Distanz und Ablehnung entwickelt sich eine ungeahnte Gemeinschaft. Sie erleben einen Tag, den keiner vergessen wird.

Quelle: Lighthouse Home Entertainment (EAN: 4250128407168)

Auszeichnungen

  • 31. Filmfestival Max Ophüls Preis (23.01.2010): Interfilmpreis
  • 27. Kasseler Dokfest (14.11.2010): Goldener Herkules
  • 8. Ciné Festival en Pays de Fayence 2010 (Nov.): Cigale d'or
  • 10. Tiburon International Film Festival 2011: Federico Fellini Award

Goldener Herkules (Begründung):

Bei Sonnenaufgang treffen sich fünf Menschen, die sich nie zuvor begegnet sind, auf einem Hochhausdach, um gemeinsam in den Tod zu springen. Aus einer anfänglichen Distanz, völliger Fremde und aus gegenseitiger Ablehnung entwickelt sich eine ungeahnte Gemeinschaft. Sie erleben einen Tag, den keiner der Fünf vergessen wird. Regisseur Olaf Saumer, der mit seinem Bruder auch das Drehbuch geschrieben hat, überzeugt mit einer Tragik-Komödie, in der sich komische mit emotional bewegenden Momenten abwechseln. Der Film besticht mit präzise platzierten Wendepunkten, dem übergreifenden Rhythmus der einzelnen Episoden sowie der vielschichtigen Bildmontage. Dass die 96 Minuten uns mitreißen, liegt auch an den spielfreudigen Schauspielerinnen und Schauspielern, denen man anmerkt, dass sie sich emotional tief in ihre Rollen eingebracht haben. Deutlich spürbar ist die genaue Schauspielerführung des Regisseurs. Die Einzelheiten vor und hinter der Kamera stimmen, das Gesamtpaket passt, und wir bleiben im Zuschauerraum mit einem wissenden Lächeln und neuen Freunden zurück.

Herr K. meint ...

Olaf Saumers Abschlussarbeit an der Kunsthochschule Kassel.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 12 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Die Mischung aus Drama und Komödie erzählt von einer Gruppe von Menschen, die sich auf einem Hochhausdach zum gemeinsamen Sprung in den Tod verabredet haben. Erst durch die vielen, teils absurden Zufälle, die ihre Tat immer weiter aufschieben, lernen sie sich persönlich kennen. Der Film beleuchtet nach anfänglicher Betonung der makabren Elemente auch die Motive der Figuren und stellt ihre Todessehnsucht in Frage. Die dramatischen Momente sind solide in den Kontext der Geschichte eingebunden. Da der Film letztlich für Lebensbejahung plädiert, ist für Jugendliche ab 12 Jahren keine desorientierende Wirkung zu erwarten.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 24.06.11]

DVD-Kapitel

  1. Sonnenaufgang
  2. Flaschendrehen [20:12]
  3. Polizei [40:16]
  4. Loft [49:53]
  5. Gewitter [57:37]
  6. Öffnung [1:07:08]
  7. Beruferaten [1:18:21]
  8. Fabian [1:27:10]

Quelle: Lighthouse Home Entertainment (EAN: 4250128407168)