Filmplakat

Harlan - Im Schatten von Jud Süß (Bildnachweis: Salzgeber)© Salzgeber

DVD-Cover

Harlan - Im Schatten von Jud Süß (Bildnachweis: Salzgeber)© Salzgeber

Harlan - Im Schatten von Jud Süß

Stab und Besetzung

Originaltitel: Harlan - Im Schatten von Jud Süß. Internationaler Titel: Harlan: In the Shadow of Jew Suess. Festivals: 29.10.2008 (DOK Leipzig). Kinostart: 23.04.2009 (DE). Verleih: Edition Salzgeber (DE). Länge: 99 Min. (FSK) bzw. 100 Min. (Presseheft). FSK: ab 12 Jahren (Freigabekarte). FBW: -

Regie: Felix Moeller. Drehbuch: Felix Moeller. Kamera: Ludolph Weyer. Schnitt: Anette Fleming. Musik: Marco Hertenstein. Ton: Martin Noweck (Ton), Christian Gollwitzer (Sounddesign), Michael M. Mitschka (Tonmischung). Sprecher: August Zirner.

Mitwirkende: Thomas Harlan, Maria Körber, Caspar Harlan, Kristian Harlan, Jan Harlan, Christiane Kubrick, Jessica Jacoby, Alice Harlan, Chester Harlan, Nele Harlan, Lotte Harlan, Lena Harlan, Stefan Drößler u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Veit Harlan war der Regisseur von Jud Süß, dem einflussreichsten antisemitischen Spielfilm der NS-Zeit. Der Dokumentarfilm von Felix Moeller erzählt die Geschichte dieses schillernden und umstrittenen Künstlers, der auch nach dem Zweiten Weltkrieg seine Karriere fortsetzen konnte, aus der Sicht von Harlans Söhnen, Töchtern und Enkeln, die sich bis heute mit dem Einfluss von Veit Harlans Werk auseinandersetzen müssen.

Quelle: Edition Salzgeber (Presseheft)

Klappentext (DVD-Cover):

Als ebenso besessener wie begabter Künstler ist Veit Harlan neben Leni Riefenstahl die schillerndste Figur des Nazi-Films. Ein Spezialist für nationalen Kitsch und Todesverklärung, ein Melodramatiker, ein ebenso verblendeter wie talentierter Vorzeige-Künstler. Dennoch sind selbst heute noch viele von der Ästhetik und düster-verführerischen Kraft der Harlan-Filme fasziniert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte Harlan seine Karriere in der Bundesrepublik fortsetzen, obwohl er für seinen antisemitischen Film Jud Süß zweimal wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt wurde.

Felix Moeller erzählt mithilfe von zahlreichen Filmausschnitten und erstmals gezeigtem Privatmaterial aus dem Familienarchiv die Geschichte des umstrittenen Regisseurs. Weiteres wichtiges Element dieses Kinodokumentarfilms sind die Interviews mit Harlans Familienangehörigen und ihre bis heute andauernde Auseinandersetzung mit dem Erbe der Schuld.

Quelle: Edition Salzgeber (EAN: 4040592003641)

Herr K. meint ...

TV-Produktionsfaktor-Check: Der Film ist eine Produktion von Blueprint Film in Koproduktion mit WDR, RBB, NDR und YLE mit besonderer Unterstützung von Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung / Transit Film.