Filmplakat

So finster die Nacht (Bildnachweis: MFA)© MFA

DVD-Cover

So finster die Nacht (Bildnachweis: Ascot Elite HE)© Ascot Elite HE

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So finster die Nacht (Bildnachweis: Kinowelt HE)© Kinowelt HE

So finster die Nacht

Stab und Besetzung

Originaltitel: Låt den rätte komma in. Internationaler Titel: Let the Right One In. Kinostart: 24.10.2008 (NO, SE, US eingeschränkt), 23.12.2008 (DE). Verleih: MFA+ FilmDistribution (DE). Länge: 114 Min. (Presseheft). FSK: ab 16 Jahren. FBW: -

Regie: Tomas Alfredson. Drehbuch: John Ajvide Lindqvist, nach dem Roman "Låt den rätte komma in" von John Ajvide Lindqvist. Kamera: Hoyte van Hoytema. Schnitt: Dino Jonsäter & Tomas Alfredson. Szenenbild: Eva Norén (Produktionsdesign). Kostümbild: Maria Strid (Mask och Kostym). Maskenbild: Maria Strid (Mask och Kostym). Musik: Johan Söderqvist.

Darsteller: Kåre Hedebrant (Oskar), Lina Leandersson (Eli), Per Ragnar (Håkan), Ika Nord (Virginia), Peter Carlberg (Lacke) u.a. [in der Reihenfolge der Titelsequenz] Synchronsprecher: Bodo Wolf (Håkan), Jan Spitzer (Lacke) u.a.

Inhalt

Synopsis (Presseheft):

Oskar ist 12 Jahre alt. Seine Eltern sind geschieden und er lebt mit seiner Mutter in einem der Häuserblocks im Stockholmer Vorort Blackeberg. Oskar ist ein Einzelgänger, der von seinen stärkeren Klassenkameraden eingeschüchtert und schikaniert wird. Verängstigt und vereinsamt gibt sich der Junge, wenn er allein ist, seinen Rachegedanken hin. Mit seinem Jagdmesser probt er eifrig, wie er sich gegen seine Mitschüler wehren kann.

Eines Abends trifft er auf dem Spielplatz Eli, ebenfalls 12 und gerade zusammen mit ihrem Vater HHåkan in die Nachbarwohnung eingezogen. Eli ist blass und ernst. Sie riecht seltsam, und die Kälte scheint ihr nichts auszumachen. Nur nachts kommt sie zu Oskar auf den Spielplatz, oft barfuss und bloß bekleidet mit einem Schlafanzug. Für Oskar ist Eli die Chance, endlich einen Freund zu finden. Eli gibt ihm Halt und die Kraft, sich gegen seine Widersacher zur Wehr zu setzen. Mit neuem Selbstbewusstsein ausgestattet, getraut sich Oskar nun auch in der Realität zurück zu schlagen.

Zeitgleich mit Elis Ankunft in Blackeberg geschehen seltsame Dinge, Menschen verschwinden und werden wenig später ermordet aufgefunden. Ein Mann hängt kopfüber an einem Baum und ein anderer wird aus einem gefroren See geborgen. Den Körpern wurde sämtliches Blut entnommen. Schließlich wird eine Frau in den Hals gebissen und verbrennt im Krankenhaus, als Sonnenlicht in ihr Zimmer fällt.

Es dauert nicht lang und Oskar, der ohnehin von Horrorgeschichten fasziniert ist und in seiner eigenen Welt lebt, ahnt, dass etwas nicht stimmt mit Eli. Sie ist ein Vampir und HHåkan, nicht wirklich ihr Vater, beschützt sie und organisiert das lebensnotwendige Blut für sie. Doch HHåkan ist nicht mehr so effizient wie früher, so dass Eli ihre Deckung verlassen und beginnen musste, einige Menschen ihrer Nachbarschaft direkt anzugreifen. Als HHåkan sich schließlich für seinen Schützling opfert, steht Eli plötzlich allein da.

Zwischen Oskar und Eli hat sich nicht nur eine tiefe Freundschaft entwickelt, auch eine zarte Romanze bahnt sich langsam an. Obwohl Oskar bewusst wird, dass Eli töten muss, um zu überleben, bringt er es nicht über das Herz sie jetzt im Stich zu lassen. Er erkennt die Tragik hinter diesem unbekannten Wesen, das anfängt zu bluten, wenn es ohne Einladung eine Wohnung betritt. Eli ist für immer im Körper einer 12-Jährigen gefangen, mit all den widersprüchlichen und verwirrenden Emotionen einer Heranwachsenden.

Aber Eli muss Oskar verlassen. Zu gefährlich ist mittlerweile ihr Aufenthalt in Blackeberg geworden. Sie könnte entdeckt werden. Doch als Oskar in größte Not gerät, kehrt sie zurück und beschützt sein Leben. Auf ihre Art ...

Quelle: MFA+ FilmDistribution (Presseheft)

Herr K. meint ...

Unser Weihnachts-Kinofilm 2008 ;-)

Der spannende und ungewöhnliche schwedische Vampir-Film basiert auf dem Roman "Låt den rätte komma in" (2004) von John Ajvide Lindqvist, der auch selbst das Drehbuch schrieb. Schade, dass er eine der gruseligsten Szenen des Buches (ich sage nur: Keller!) nicht umgesetzt hat ;-)

Literaturhinweise

  • LINDQVIST, John Ajvide (2007). So finster die Nacht. Thriller. Aus dem Schwedischen von Paul Berf. Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch 15755). [DNB; Dt. Erstveröffentlichung]
  • SCHNELLE, Frank & THIEMANN, Andreas (2010). Die 50 besten Horrorfilme ... und die Blu-rays oder DVDs, die Sie haben müssen. Berlin: Bertz + Fischer, hier S. 132-133 (Tipp 10). [DNB]

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