Filmplakat

We Feed the World (Bildnachweis: Delphi)© Delphi

We Feed the World - Essen global

Stab und Besetzung

Originaltitel: We Feed the World. Kinostart: 10.09.2005 (Toronto International Film Festival), 30.09.2005 (AT), 27.04.2006 (DE). Verleih: Delphi Filmverleih (DE). Länge: 96 Min. (Presseheft) bzw. 105 Min. (FSK). FSK: ab 6 Jahren (Freigabekarte). FBW: -

Regie: Erwin Wagenhofer. Drehbuch: Erwin Wagenhofer. Kamera: Erwin Wagenhofer.

Inhalt

Synopsis (Presseheft):

Tag für Tag wird in Wien genau so viel Brot vernichtet wie Graz verbraucht. Auf rund 350.000 Hektar vor allem in Lateinamerika werden Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft angebaut, daneben hungert ein Viertel der einheimischen Bevölkerung. Jede Europäerin und jeder Europäer essen jährlich zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse aus Südspanien, wo deswegen die Wasserreserven knapp werden.

Mit WE FEED THE WORLD - ESSEN GLOBAL hat sich Erwin Wagenhofer auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. Sie hat ihn nach Frankreich, Spanien, Rumänien, Brasilien und zurück nach Österreich geführt. Roter Faden ist ein Interview mit Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung.

WE FEED THE WORLD - ESSEN GLOBAL ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse - ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat. Zu Wort kommen neben Fischern, Bauern und Fernfahrern auch Jean Ziegler und der Produktionsleiter von Pioneer Rumänien sowie Peter Brabeck, Konzernchef von Nestlé International, dem größten Nahrungsmittelkonzern der Welt.

Quelle: Delphi Filmverleih (Presseheft)

Filmzitate

Texteinblendungen:

In Wien wird täglich jene Menge an Brot als Retourware vernichtet, mit der die zweitgrößte Stadt Österreichs - Graz - versorgt werden kann.

In Europa soll der Fischfang zur Gänze industrialisiert werden. Dazu wird das Wissen der autonomen Fischer benötigt.

Warum Tomaten 3000 Kilometer durch Europa reisen, es Afrikaner in den reichen Norden zieht und unser Gemüse auf Afrikas Märkten landet. [Kap. 3]

Jeder Europäer und jede Europäerin essen pro Jahr durchschnittlich 10 Kilogramm Treibhausgemüse aus Südspanien. [Kap. 3]

Tomaten reisen quer durch Europa, weil die Reisekosten nur 1 Prozent vom Regalpreis betragen. [Kap. 3]

Von Konzernen, einfachen Bauern und Hybridsaatgut. [Kap. 4]

Hybridsamen sind für eine zweite Aussaat nicht zu gebrauchen. [Kap. 4]

Warum unsere Hühner den Regenwald auffressen und 25 Prozent der Brasilianer hungern. [Kap. 5]

Ausmaß der gerodeten Urwaldfläche in Brasilien seit 1975: Frankreich plus Portugal / Ein Quadratmeter Urwald ist um 1 Cent zu erwerben. [Kap. 5]

Brasilien ist eines der reichsten Agrarländer und der größte Sojaexporteur der Welt. [Kap. 5]

Europa importiert 90% Soja für die Masttierfütterung aus Übersee. / Europa verbrennt Mais und Weizen zur Stromerzeugung. [Kap. 5]

Der Nestlé-Konzern ist weltgrößter Abfüller von Trinkwasser. [Kap. 7]

Web-Tipps

Filme, die Sie auch interessieren könnten

DVD-Kapitel

  1. Brot aus Österreich
  2. Fisch aus Frankreich [07:07]
  3. Tomaten aus Spanien [23:52]
  4. Auberginen aus Rumänien [39:00]
  5. Soja aus Brasilien [54:34]
  6. Geflügel aus Österreich [1:08:21]
  7. Interview mit Peter Brabeck (Konzernchef von Nestlé) [1:26:55]